Gefahr gebannt

Hochaktive Wirkstoffe vom Labor zur Ansatzherstellung

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31.07.2015 Krebs ist heute die häufigste Todesursache in der EU. Jeder vierte stirbt an dieser Krankheit, deshalb wird von der Pharmaindustrie intensiv an neuen Kebsmedikamenten geforscht.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Bei der Verarbeitung von hochaktiven Wirkstoffen werden Pharma-Vakuumtrockenschränke in Isolatoren integriert. Sie werden direkt in einen Isolator integriert, so dass sie optimal bedient und gereinigt werden können. Der Isolator sorgt für einen sehr hohen Bedienerschutz (OEL
  • Das Andocksystem zum Ansatzbehälter ist einfach zu bedienen und robust. Bei der Andockung bietet es einen hohen Bedienerschutz, da es nur zu extrem niedriger Produktexposition kommen kann (OEL

Diese Arzneimittel beinhalten fast immer hochaktive Wirkstoffe, wie zum Beispiel Zytostatika. Deshalb müssen die Menschen, die mit diesen Wirkstoffen in der Produktion oder Forschung arbeiten, gut geschützt werden. Dafür stehen auf dem Markt sogenannte Containment-Isolatoren zur Verfügung.

Sicherheit für beide Seiten
In der Forschung stellt besonders die Trocknung der Wirkstoffe einen Schritt mit hohem Risiko für die Gesundheit des Laboranten dar. Die Wirkstoffe werden meist in Vakuumtrockenschränken getrocknet. Nach der Trocknung müssen die hochaktiven Wirkstoffe unter Containment verarbeitet werden, da bei der Pulverform des Wirkstoffes die Gefahr der inhalativen Aufnahme, also durch Einatmen, sehr hoch ist.

Deshalb werden Pharma-Vakuumtrockenschränke in Isolatoren integriert. Diese speziellen Trockenschränke zeichnen sich durch sehr gute Reinigungseigenschaften und einen speziell für Isolatoren entwickelten Türmechanismus aus. Sie werden direkt in einen Isolator integriert, so dass sie optimal bedient und gereinigt werden können. Der Isolator sorgt für einen sehr hohen Bedienerschutz (OEL < 0,01 µg/m³). Er bietet außerdem auch Produktschutz durch seine Reinraumklasse C und durch eine optionale Inertisierung.

Weil Krebsmedikamente normalerweise direkt in den Körper des Patienten injiziert werden (Parenteralia), müssen diese flüssigen Medikamente steril produziert werden. Dies wird mit Ansatzanlagen erreicht. Unter dem Ansatz von Arzneien versteht man das Dosieren und Mischen der Wirkstoffe mit einer Flüssigkeit. Dabei entsteht eine Lösung oder eine Suspension.

Heftausgabe: August 2015
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Dirk Collins, Produktmanager Isolatoren / Containment Waldner Process Systems

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Dirk Collins, Produktmanager Isolatoren / Containment Waldner Process Systems
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