Gute Gründe

Höhere Margen mit Co-Packing und Co-Manufacturing

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26.03.2009 Qualifizierte und zertifizierte Co-Packer sind die verlängerten Produktions-, Verpackungs- und Vermarktungssarme des Markenartiklers. Gezieltes Outsourcing entlastet das Unternehmen und legt interne Kapazitäten frei. Dabei entscheidet der Auftraggeber, ob einzelne Serviceelemente oder ganze Produktionsbereiche an den Dienstleister abgegeben werden.

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Gezieltes Outsourcing ent-lastet das Unternehmen und legt interne Kapazitäten frei

Der Co-Packer muss alle Qualitätsansprüche des Auftraggebers materiell und formal erfüllen können, nachgewiesen durch die entsprechenden Zertifizierungen, die sich im Prozess de Auftraggebers widerspiegeln. Dazu gehören beispielsweise DIN ISO 9001:2000 mit HACCP, IFS oder BCS Öko Garantie für Bio-Produkte. Er kann mit seiner Erfahrung komplexe und innovative Lösungen mit dem Auftraggeber gemeinsam entwickeln und ganzheitlich umsetzen. Das kann schon bei der Beschaffung der Rohstoffe beginnen, sich dann über Produktion, Verpackung und den weiteren Logistikprozess fortsetzen. Die Aufgabe des Dienstleisters endet meist mit der Abgabe des Produktes an die Logistikpartner des Auftraggebers.

Komplettangebot nutzen oder nur Teile davon

Neben der ganzheitlichen Lösung, die der Dienstleister für Handelsgesellschaften oder Vertriebsgesellschaften anbietet, stehen Teile der Prozesskette, die der Co-Packer übernehmen kann. Er bietet die Lösung für den kurzfristigen und wechselnden Bedarf eines Kunden.

Nischenprodukte können speziell hinsichtlich Form, Gewicht, Verpackung, Materialbeschaffenheit oder zeitlicher Dauer einer Zielgruppe angeboten werden. Im Produktionsprozess des Unternehmens kann die halbfertige, unverpackte Ware hergestellt werden und an den Co-Packer in Form von Big-bags oder sonstigen Großgebinden abgegeben werden. Dieser konfektioniert sie anschließend in der gewünschten Verpackung und dem gewünschten Gebinde für den Groß- und Einzelhandel.
Promotion-Kampagnen für neue Produkte können auf den bereits eingeführten Produkten aufbauen. Muster können idealerweise als In- oder On-pack zugegeben werden. In der Investitionsentscheidung des Unternehmens können die Kosten einer Verpackungsanlage bis auf Weiteres zurückgestellt werden, bis schließlich genau erkennbar ist, ob das Produkt ein Markterfolg wird. Anschließend ist das Unternehmen in der Lage, auf vertraglicher Basis zeitnah zu entscheiden zwischen Make or Continue to Buy. Gleiches gilt für den späten Lebenszyklus eines Produktes. Sofern Des-Investitionen zu Marktverstimmungen beim Handel oder beim Konsumenten führen könnten, übernimmt ein Co-Packer diese Aufgabe und das Produkt kann weiter angeboten werden.
Sollten logistische Prozesse oder räumliche Notwendigkeiten es opportun erscheinen lassen, die Produktion, die Logistik, den Einkauf oder gar das Produkt ganzheitlich nach draußen zu verlagern, um die wirtschaftlichen und personellen Ressourcen des Unternehmens besser zu nutzen, kann der Co-Packer diese Aufgabe übernehmen. Saisonale Nachfragespitzen, die von der Produktion nicht aufgefangen werden, können jederzeit vom Co-Packer kompensiert werden, um produkttreue Kunden nicht in die aufnahmewilligen Arme der Konkurrenten zu treiben. Force-majeur-Situationen des Auftraggebers können so ebenfalls durch den Co-Packer gemildert werden.

Kennzeichen des Dienstleisters:hohe Flexibilität

Derartige Situationen verlangen hohe Flexibilität beim Co-Packer an die Produktionsanlagen. Ihre spezifische Einsatzmöglichkeit hängt von der Konsistenz des zu verpackenden Produktes ab. Wenige Co-Packer können feste, flüssige oder pulverförmige Produkte gemeinsam handhaben. Sie müssen damit eine Vielzahl von Verpackungsmöglichkeiten bieten, wie Standboden-, Siegelrand- oder Schlauchbeutel ebenso wie Kombi- oder Blechdosen oder diverse Faltschachtelsysteme. Zu einem breiten Spektrum gehört auch das Abfüllen von Flüssigkeiten in Flaschen und Nachfüllbeutel. Natürlich muss das Produkt endverpackt werden in Trays, American Cases oder Displays. Weitere Dienstleistungen, wie beispielswesie Kartonieren, Sleeven, Schrumpfen, Etikettieren, Cellophanieren und Banderolieren, runden das Paket der Dienstleistungen ab. Als Co-Manufacturer kann der Dienstleister den Vermarkter von der Musterentwicklung bis zur kompletten Übernahme der Produktion beratend begleiten.

Geschultes, anlageerfahrenes Personal kann auf Projektbasis oder auf längerfristig, abrufbarer Basis bereitgestellt werden, um die Produkte des Kunden abpacken zu können.
Die finanzielle Ausstattung des Dienstleistungs-Partners ermöglicht es ihm, in Vorleistung zu treten. So kann er für den Auftraggeber beispielsweise Verpackungsmaterialien zukaufen oder Logistikflächen anmieten. Der erhöhte Betriebsmitttelbedarf lässt sich mit modernen Finanzierungsformen abdecken. Durch die reduzierten Betriebsmittel beim Auftraggeber verbessert sich auch dessen Kreditrating bei den Banken.

Die Zertifizierungen des Co-Packers müssen denen des Auftraggebers entsprechen, denn nur dann ist sichergestellt, dass er die verlängerte Werkbank des Unternehmens darstellen kann.

Heftausgabe: April 2009
Kurt Weber , Geschäftsführer Hensen Co-Packing

Über den Autor

Kurt Weber , Geschäftsführer Hensen Co-Packing

Kurt Weber , Geschäftsführer Hensen Co-Packing

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