Zu Besuch beim Innovations-Weltmeister

Ilmac 2016

14.09.2016 Der Weltumsatz der Top 10 der schweizerischen chemischen und pharmazeutischen Unternehmen betrug im Jahr 2014 total 144 Mrd. CHF.

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Ilmac 2016

Bild: MCH Messe Schweiz (Basel)

Davon gaben die Pharma-Firmen über 6 Mrd. CHF allein in der Schweiz für Forschung und Entwicklung – das entspricht rund 33 % ihrer weltweiten F&E-Ausgaben. Gemäß dem europäischen und dem globalen Innovationsindex ist die Schweiz gar Europa-, respektive Weltmeisterin der Innovation. Darum liegt es auch nicht fern, dass sich vom 20. bis 23. September 12.000 Spezialisten aus den Branchen Pharma, Chemie, Biotechnologie, Kosmetik, Nahrungsmittel und Getränke in Basel treffen, wo sie ihre Geschäftsbeziehungen pflegen und sich über neue Ansätze und Lösungen im Bereich der industriellen Anwendungen der Prozess- und Labortechnologie informieren können. Diese Bereiche rücken am Markt immer näher zusammen, da die Prozesse in den Unternehmen zunehmend nicht mehr getrennt, sondern ganzheitlich geplant und umgesetzt sind. Eine Entwicklung, die die mittlerweile 20. Ilmac widerspiegeln will.

Ilmac-Forum mit Lunch&Learn-Sessions

Neben dem Ausstellungsbereich, auf dem sich bis zum Redaktionsschluss rund 370 Unternehmen einen Platz reserviert hatten, soll auch die Diskussion nicht zu kurz kommen. Hierfür organisiert die Schweizerische Chemische Gesellschaft SCG in Zusammenarbeit mit Partnerverbänden das Ilmac-Forum. Herzstück sind die Lunch&Learn-Sessions über Mittag, deren zentrales Thema in diesem Jahr die aktuellen Entwicklungen rund ums Thema Industrie 4.0 sein sollen:

  • Mittwoch, 21. September 2016: „Automatization and huge data handling in Analytical Sciences“.
  • Donnerstag, 22. September 2016: „Automatization in the laboratory environment“.
  • Freitag, 23. September 2016: „Industry 4.0 in Chemical Engineering“.

Des Weiteren finden im Forum Anlässe und Referate von Ausstellern sowie diverse Award-Verleihungen statt. Das aktuelle Forumsprogramm ist auf der Homepage des Veranstalters zu finden. Die Referate und Diskussionen werden in englischer Sprache gehalten und sind im Eintritt zur Messe inbegriffen.

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Über den Autor

Philip Bittermann, Redaktion
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