Händedesinfektion im Blickpunkt

Im Keim ersticken

Pharma
Food
Kosmetik
Chemie
Planer
Betreiber
Einkäufer
Manager

15.11.2010 Nachhaltige Hygienemaßnahmen sind in allen Bereichen der pharmazeutischen Produktion wie auch der Lebensmittelverarbeitung unerlässlich, um verbraucher- und personalgefährdende Produktkontamination im wahrsten Sinn des Wortes im Keim zu ersticken. Professionelle Hygiene ist nach wie vor das beste Rezept, um die Übertragung von Verderbnis- und Krankheitserregern auf ein Minimum zu reduzieren.

Anzeige
Bild für Post 75229

Händedesinfektionsmittel berührungslos gespendet (Bild: Schülke & Mayr)

Ein umfassendes Hygienekonzept sollte daher die aufeinander abgestimmten Elemente, wie beispielsweise Produktionshygiene, Hygienekontrolle und auch Personalhygiene, beinhalten. Zur sonst meist im Fokus stehenden Produktionshygiene wird in diesem Beitrag die Händedesinfektion in den Blickpunkt gerückt, denn Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitskeimen – auch wenn zusätzlich Handschuhe getragen werden.

Für eine sorgfältig und erfolgreich durchgeführte Desinfektion der Hände sollten ein paar wichtige Aspekte bei der Produktauswahl und der eigentlichen Durchführung beachtet werden. Händedesinfektionsmittel sind in der Regel auf Alkoholbasis und wirken innerhalb kurzer Zeit gegen Bakterien, Pilze und zum Teil auch gegen Viren.

Hautschutz und Verträglichkeit

Zum Schutz der Haut enthalten Händedesinfektionsmittel in der Regel spezielle Rückfettungskomponenten und sind damit schonender als Wasser und Seife. Denn durch häufiges Waschen der Hände mit Wasser und Seife wird das natürliche „Schutzschild“ der Haut immer wieder angegriffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Hände idealerweise nur zu desinfizieren. Bei sichtbaren Verschmutzungen sollte allerdings vorher eine Reinigung mit Wasser unter Verwendung hautfreundlicher Reinigungssubstanzen erfolgen. Danach sind die Hände sorgfältig mit einem Einmaltuch zu trocknen und erst dann zu desinfizieren.

Häufig werden Farbe und Parfüm für allergische Reaktionen mitverantwortlich gemacht. Darum gilt hier: weniger ist mehr! Mit dem Produkt Desmanol Industrial Pure, einem Händedesinfektionsmittel frei von Farbe und Parfüm, ist der Anwender auf der sicheren Seite.
Damit die Hände vollständig desinfiziert werden, ist eine bestimmte Vorgehensweise einzuhalten. Denn leicht werden Handzwischenräume, die Bereiche um die Nägel oder der Daumen vergessen. Die Händedesinfektion sollte mindestens 30 s dauern. Wichtig ist dabei, dass die Hände während der gesamten Einreibezeit feucht bleiben.

Berührungslos Spenden

Ein zusätzliches Plus an Sicherheit bietet der berührungsfreie Präparatespender Touchless D1 mit Sensortechnik. Mit diesem Spender wird Desmanol Industrial Pure in der 1000-ml-Einwegflasche kontaktfrei direkt in die Hände gespendet. Die wesentlichen Vorteile des Präparatespenders sind

berührungsloser, abschließbarer Spender;
ständige Füllstandskontrolle möglich:
einfache Montage;
niedriger Energieverbrauch ermöglicht lange Batterielaufzeit;
wirkungsvolle Reinigung durch ergonomisches Design und glatte Oberfläche;
besondere hygienische Sicherheit durch Airless-soft-Einwegflaschen.

Händedesinfektion sollte regelmäßig und wiederholt während des gesamten Arbeitsprozesses erfolgen – vor allem zum Arbeitsbeginn, nach jeder Pause, auch nach Wechsel in andere Produktionsbereiche. Richtig und konsequent durchgeführt reduziert professionelle Händehygiene die Gefahr von Kontaminationen und Infektionen erheblich.

Heftausgabe: November 2010
Anzeige
Sibylle von Strantz , Marktmanagerin Industriehygiene Schülke & Mayr

Über den Autor

Sibylle von Strantz , Marktmanagerin Industriehygiene Schülke & Mayr
Loader-Icon