PC hinter Edelstahl und Glas

Industrie-PC in hygienegerechter Ausführung

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12.03.2015 Rezeptverwaltung und Datenmanagement werden in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie immer wichtiger. An die dafür eingesetzten Industrie-PC (IPC) werden deshalb besondere Anforderungen gestellt.

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Entscheider-Facts für Planer und Betreiber

  • Industrie-PC, die in Hygieneprozessen eingesetzt werden, müssen besonders hohe Anforderungen erfüllen.
  • Dabei geht es einerseits um eine hohe Schutzart, um auch den in hygienischen Prozessen erforderlichen Reinigungsvorgängen Stand zu halten, andererseits müssen die Anforderungen der Automatisierungsanwendung erfüllt sein.
  • Bei den Edelstahl-Ausführungen der IPC esaware wurde dem Aspekt der effektiven Reinigung besonders große Beachtung geschenkt. Die Geräte können bei 100 bar und 80 °C Reinigungsmitteltemperatur gereinigt werden.

Dabei geht es einerseits um eine hohe Schutzart, um auch den in hygienischen Prozessen erforderlichen Reinigungsvorgängen Stand zu halten, andererseits müssen die Anforderungen der Automatisierungsanwendung erfüllt sein.

Industrie-PC zeichnen sich für Automatisierungsanwendungen durch ihre hohe Flexibilität aus. Sie werden zur Bedienung, Programmierung, Visualisierung, Langzeit-Archivierung und Rezeptverwaltung eingesetzt und außerdem mit Industriesteuerungen kombiniert.

Für die Entwicklung der aktuellen Industrie-PC der Baureihe esaware wurden die Anforderungen aus der Praxis analysiert und in die Entwicklung mit einbezogen. Daraus sind zwei neue Industrie-PC-Familien entstanden: die Touchpanel-Serie und die Box-IPC für die Hutschienenmontage – jeweils in verschiedenen Ausführungen. Dazu kommen Touchmonitore für die Box-IPC. Die Baureihen beinhalten Geräte ohne Lüfter für einfachere Applikationen, und solche mit Lüfter (Dynamic), die mit Intel-i3-,- i5- oder- i7-Prozessoren über große Leistungsreserven verfügen.

Die 12- bis 22-Zoll-Displays sind entweder kapazitiv mit Glasfront ausgestattet und damit auch Multitouch-tauglich oder preisgünstig resistiv mit 5-Leitertechnik aufgebaut. Frontseitig erreichen die Geräte die Schutzart IP 66. Als Betriebssysteme kommen Windows 8, 7 aber auch noch XP sowohl in Voll- oder als Embedded-Version zum Einsatz. Windows XP Embedded wird von Microsoft noch bis 2019 unterstützt. Außerdem kann Linux nach Kundenvorgaben vorinstalliert werden. Die intuitiv bedienbare Software Suite Crew ermöglicht einheitlich und durchgängig die Erstellung von Visualisierungsapplikationen.

Bei den Multitouch-Panel-PC der Serie EW200 können die Komponenten wie z.B. Festplatten leicht ausgewechselt werden. Die Box-PC der Reihe EW 400 sind für besonders raue industrielle Bedingungen ohne Lüfter mit einer wartungsfreien Flüssigkühlung ausgelegt. Der kompakte Box-PC
EW 410 wird vor allem zum Visualisieren angewendet. Der Rechner ist sehr robust aufgebaut und bietet trotz kompakter Größe viele Anschlussmöglichkeiten. Viele Modelle der IPC-Serien sind für die Ex-Schutzzone 2 zugelassen.

Heftausgabe: März 2015
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Über den Autor

Zoltan Berkessy, Business Operation Manager, ESA Elettronica
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