Die große Leere flott gefüllt

Kontinuierliche Extrusion erhöht Prozesssicherheit und verbessert Produktqualität

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17.02.2009 Der ZSK 43 Megavolume plus ist ein für die Nahrungsmittelindustrie besonders gut geeigneter Extruder, speziell für die Verarbeitung von Produkten mit niedrigem Schüttgewicht, schwierigem Einzugsverhalten oder hohem Faseranteil. Im einem neuen Technikum kann das Gerät nun zur Verfahrensentwicklung genutzt werden.

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Entscheider-Facts

  • Das Food Technikum von Coperion ist mit einem ZSK 43 Megavolume plus ausgestattet und dient vor allem dazu, die verfahrenstechnische Auslegung und die Schneckenkonfiguration, aber auch den Aufbau der Gesamtanlage für die Herstellung neuer oder veränderter Produkte zu entwickeln.
  • Die kontinuierliche Arbeitsweise ergibt eine hohe und gleichbleibende Produktqualität der Lebensmittel und vereinfacht zudem die Weiterverarbeitung.
  • Maßgeblich für den hohen Durchsatz ist das große freie Volumen des Verfahrensteils im Verbund mit hohen Schneckendrehzahlen.
  • Der modulare Aufbau der selbstreinigenden Doppelschnecke im ZSKMegavolumeplus ermöglicht eine für die jeweilige Verfahrensaufgabe optimierte Schneckenkonfiguration.
Bild für Post 69177

Beispiele für Zerealien, die durch Direktextrusion mit Hilfe eines ZSKMega-volume plus hergestellt werden

Mit dem Coperion Food Forum eröffnete Coperion, Stuttgart, Ende Januar das neue Food Technikum. Es ist mit einem ZSK 43 Megavolume plus ausgestattet, der ebenso wie die dazugehörige Peripherie die lebensmitteltechnischen Anforderungen erfüllt. Das Food Technikum dient vor allem dazu, die verfahrenstechnische Auslegung und die Schneckenkonfiguration, wie auch den Aufbau der Gesamtanlage für die Herstellung neuer oder veränderter Produkte zu entwickeln. Dazu arbeitet der Anbieter eng mit Betreibern zusammen. Für einen reibungslose Zusammenarbeit werden alle Baugruppen mit den Kooperationspartnern abgestimmt.

Hohe Produktqualität durchkontinuierliche Arbeitsweise

Mit dem seit zwei Jahren in zahlreichen Anwendungen bewährten Modell steht der Lebensmittelindustrie ein vielseitig einsetzbarer Hochleistungsextruder zur Verfügung. Die kontinuierliche Arbeitsweise ergibt eine hohe und gleichbleibende Produktqualität der Lebensmittel und vereinfacht die Weiterverarbeitung. Maßgeblich für den hohen Durchsatz ist das große freie Volumen des Verfahrensteils im Verbund mit hohen Schneckendrehzahlen. Der Durchsatz ist bei gleichem Schneckendurchmesser bis zu zehn Mal höher als beim Vorgängermodell Continua, Von Nutzen für den Anwender sind ein verringerter Platzbedarf sowie niedrigere spezifische Investitions- und Betriebskosten.

Der modulare Aufbau der selbstreinigenden Doppelschnecke im ZSKMegavolumeplus ermöglicht eine für die jeweilige Verfahrensaufgabe optimierte Schneckenkonfiguration. Neben den üblichen Förder-, Misch- oder Knetelementen stehen für besondere Anforderungen zahlreiche Spezialelemente wie Schulter- oder Seiherscheiben mit spezifischen Funktionen zur Verfügung. Darüber hinaus erhöhen Seiteneinspeisungen den Durchsatz und die verfahrenstechnische Flexibilität. Mit ihnen lassen sich schwierige Schüttgüter, zum Beispiel Stärkepuder mit sehr geringen Partikelgrößen, in den Prozessraum einspeisen. Der Aufbau der gesamten Anlage stellt sicher, dass sie leicht sauber zu halten und zu reinigen ist. Beispielsweise ermöglicht eine Schnellkupplung den raschen Schneckenwechsel; die Seiteneinspeisungen sind mit Hilfe schnell lösbarer Spezialklammern einfach zu entfernen und daher gut zugänglich. Typische Anwendungsgebiete des Extruders sind

  • die Herstellung Frühstückszerealien,
  • das Modifizieren von Mehlen und Stärken zum Herstellen von Fertigbackmischungen
  • das Herstellen von Schokoladen, Schoko-, Karamellmassen und Süßigkeiten,
  • die Mikroverkapselung von Aroma- und Geschmacksstoffen, Mineralien, Enzymen und Vitaminen sowie
  • die Produktion von Trockenfutter als Heimtiernahrung.

 

Speziell für Pharmaanwendungen steht der ZSKMegavolumeplus bereits ab der kleinsten Baugröße, dem ZSK18Megalab, in einer „Hygienic Design“-Ausführung zur Verfügung.[Li.]

Heftausgabe: Februar-März 2009
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Über den Autor

Lind
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