Mit Bienenfleiß zu mehr Planungssicherheit

Projektführungssoftware im Einsatz beim Bayer-API-Projekt in Elberfeld

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26.02.2017 Große Anlagenbau-Projekte erfordern ein ausgeklügeltes Projektmanagement. Bei Bayer hat sich der Einsatz eines Projektführungs- und Markerverwaltungssystem bewährt – das Content-Managementsystem wird beim aktuellen Großprojekt in Wuppertal-Elberfeld genutzt.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Ergebnisse im Planungsprozess großer Projekte zu verwalten, ist eine große Herausforderung.
  • Bayer setzt beim Wirkstoffprojekt in Wuppertal-Elberfeld ein Markerverwaltungssystem ein, das nicht nur die Planungsphase begleitet, sondern mit dem auch sämtliche Problempunkte auf der Baustelle verwaltet werden.
  • Der Einsatz der Software hilft dabei, die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten zu verbessern.
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Im API-Projekt bei Bayer in Elberfeld werden Problempunkte auf der Baustelle mit der Projektführungssoftware bee bearbeitet.
(Bild: Eszett)

Am Standort Elberfeld wird eine Anlage zur Herstellung von Medikamenten gegen die Bluter-Erkrankungen errichtet. Aufgrund der positiven Erfahrungen im Einsatz der Software Bee für die Ende 2014 noch für Bayer Material Science  in Betrieb gegangene TDI Anlage in Dormagen setzte Bayer von Beginn an auf die Software des Duisburger Unternehmens Eszett.

Die Software wurde über die Jahre weiterentwickelt und wird heute nicht nur für die Planung, sondern auch für die Verwaltung aller anfallenden offenen Punkte und Reklamationen auf der Baustelle in Form von Punches eingesetzt.

 

Zentrale Lösung bringt Struktur in die Projektbearbeitung

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Screenshot des
Projektführungs- und Markerverwaltungssystems. (Bild: Eszett)

Im Planungsprozess gibt es kurz nach dem Planungsstart eines neuen Projektes das erste Meeting, ein Design-Review folgt einem Concept-Review, verfahrenstechnische Fragen und Liefertermine werden diskutiert. Die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Visualisierungstools wie z.B.: Navisworks, Smartplant Review, IDO:Explore etc. , klassischen Projektsitzungen und anderen Meetings zentral und einfach strukturiert zu verwalten, stellt in den meisten Projekten eine Herausforderung dar. Actionpoints, Review-Ergebnisse, Abnahmedaten, Besprechungsergebnisse, To-dos, Protokolle, Notizen, usw. werden in vielen verschiedenen Formen erstellt und oft an unterschiedlichen Stellen verwaltet. Eine zentrale Lösung, die Struktur in die Bearbeitung bringt, ist hier hilfreich.

Nach Baubeginn treten erste Fragen auf, Abnahmen und Freigaben stehen an. Gleichzeitig wird noch geplant. Viele der Punkte haben Auswirkungen in der  laufenden Planung bzw. führen zu iterativen Schritten zwischen  Baustelle und Planung. Damit die große Zahl von einzelnen Punkten aus den verschiedenen Bereichen zentral und einfach durch jeden Projektbeteiligten betrachtet, bearbeitet und ausgewertet werden kann, wurde das Projektführungs- und Markerverwaltungssystem Bee entwickelt. Ein Marker ist darin ein Diskussionspunkt, welcher aus den unterschiedlichsten Projektphasen kommen kann. Die Software ist für alle Projektbeteiligten gedacht, deren Rechte (Betreiber, Planer, Montageunternehmen) und Vertragsverhältnisse in dem Programm abgebildet sind. Da es sich um ein Content Management System handelt, ist es jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar.

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Beispiel der Einsatzmöglichkeiten: bee und das 3D Modell auf der Baustelle. (Bild: Eszett)

Einsatz beim API Projekt am Bayer Standort Elberfeld

Seit 2012, als die Software für die Planungsphase des Dormagener TDI Projektes eingesetzt worden war, wurde die Software kontinuierlich weiterentwickelt und ist mittlerweile für das API Projekt neben der Begleitung der gesamten Planungsphase ein entscheidender Bestandteil zur Verwaltung sämtlicher Problempunkte in Form von „Punches“  auf der Baustelle geworden. Heute arbeiten mehr als 300 Projektbeteiligte aus 25 Unternehmen mit dem Content Management System. Jeder Anwender hat sein zugewiesenes Aufgabengebiet innerhalb des Projektes, somit auch geregelte Zugriffsrechte, so dass jeder nur die Informationen erhält, die in seinen Verantwortungsbereich gehören. Alle Daten werden zentral verwaltet. Die Datenbank verwaltet bis heute mehr als 13.000 Marker/Punkte.

Das Programm bietet verschiedene Statistiken, die insbesondere dem Auftraggeber einen aktuellen Blick auf den Stand seines Projektes ermöglichen. Er erkennt sofort, wo Problempunkte das Gesamtprojekt beeinflussen, so dass Punkte mit auf das Protokoll der nächsten Projektsitzung aufgenommen werden. Hierzu kann ein „Engineering Meeting Protokoll“ generiert werden.

Entscheidend für die weitere Entwicklung der Software sind die Aussagen und Eindrücke derer, die täglich damit arbeiten. In regelmäßig stattfindenden Workshops tauschen sich Anwender und Anbieter über Neuigkeiten und Wünsche aus.

Heftausgabe: Februar 2017
Seite:
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Über den Autor

Olaf Zupke ist Geschäftsführer bei Eszett

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