Lebensmittel-Qualitätskontrolle mit Röntgen-Prüfsystemen

Röntgen bringt Sicherheit

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13.09.2016 Nicht nur am Flughafen, auch für Lebensmittel-Hersteller sind Röntgen-Prüfsysteme zu Sicherheitszwecken immer wichtiger. Aufgrund der immer strengeren Qualitätsstandards des Handels wird die Fremdkörper-Detektion zum Wettbewerbsfaktor.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Röntgen-Prüfsysteme bieten eine zuverlässige Möglichkeit, auch nicht-metallische Fremdkörper in Lebensmitteln zu erkennen und hohe Qualitätsstandards zu erfüllen.
  • Jenseits der Detektion von Fremdkörpern ist mit der Röntgen-Technologie auch das Erkennen von Produktmängeln und das Erfassen von Füllständen möglich, auch bei verschlossenen metallischen Verpackungen.
  • Lernfähige Algorithmen erhöhen die Präzision eines Röntgen-Prüfsystems bei wiederkehrenden Aufgaben. Anhand der protokollierten Daten ist lückenloses Rückverfolgen jedes einzelnen kontrollierten Produktes möglich.
Röntgen bringt Sicherheit

Essen mit Durchblick: Mit Röntgen-Technologie lassen sich Lebensmittel zuverlässig auf Fremdkörper überprüfen. (Bild: Fotolia – dreamer82)

Die Röntgen-Technologie ist sehr effizient beim Aufspüren von Verunreinigungen und bietet darüber hinaus noch weitere nützliche Möglichkeiten der Qualitätskontrolle.

Mit jedem Prüfvorgang präziser

Röntgen-Prüfsysteme lassen sich problemlos an jeder Stelle der Produktionslinie integrieren – vor und nach dem Verpackungsprozess. Zur Fremdkörperkontrolle misst das System die Dichte eines Produkts. Ein Röntgenstrahl wird durch das Prüfobjekt geleitet und ein Fotodioden-Array nimmt die eintreffenden Strahlen auf. Die Fotodioden geben abhängig vom Niveau der empfangenen Röntgenstrahlung ein Signal aus. Dieses wird anschließend in ein Graustufenbild umgewandelt. Sind Einschlüsse vorhanden, die eine größere Dichte als das Produkt selbst aufweisen und daher weniger Röntgenstrahlung durchlassen, erscheinen sie auf dem Bild als dunkle Flecken. Hohlräume und Risse sind heller, da an diesen Stellen mehr Strahlung durchdringt.

Röntgen bringt Sicherheit

Zoomansicht eines Fremdkörpers in einem Hackfleischbällchen.

Die Röntgen-Prüfsysteme von Ishida basieren auf der patentierten Technik eines lernenden genetischen Algorithmus: Durch die evolutionäre Bilddatenanalyse über mehrere Generationen hinweg erreichen die Maschinen eine hohe Prüfgenauigkeit. Da in der Lebensmittelherstellung zumeist wiederkehrende Kontaminationen auftreten, präzisiert jeder weitere Prüfvorgang das Protokoll für den Abgleich. Die Röntgen-Prüfsysteme lassen sich dann so einstellen, dass sie Produkte mit einem bestimmten Mängeltyp automatisch zurückweisen.

Was nicht schwimmt, wird aufgespürt

Anders als Metalldetektoren entdecken Röntgen-Prüfsysteme auch viele nichtmetallische Verunreinigungen. Eine Faustregel besagt: Sicher aufspüren lassen sich alle Fremdkörper, die nicht auf Wasser schwimmen. Dazu zählen Metall, Stein, Glas, Knochen, Keramik, Hartplastik, Gummi oder Schalensplitter. Hingegen nicht möglich ist die Identifikation von beispielsweise Holz, Insekten, Haaren, Fruchtkernen oder textilen Geweben. Die Mindestgröße der erkennbaren Partikel hängt ab vom Material und von der Empfindlichkeit des eingesetzten Systems. Die Röntgen-Prüfsysteme von Ishida finden bis zu 0,3 mm kleine Fremdkörper.

Heftausgabe: September 2016
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Über den Autor

Herbert Hahnenkamp, Geschäftsführer, Ishida
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