Markt

Siemens Axiva baut Pharma-Anlage binnen Jahresfrist

02.09.2002

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Die Business Unit Pharma der Siemens Axiva hat das Konzept für die Anlage in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber entwickelt und sorgte für den erfolgreichen Projektablauf bis hin zur mechanischen Fertigstellung und Inbetriebnahme.


Einbau in bestehenden Industriepark


Die neue Produktionsanlage hat ihren Standort im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main. Der Einbau in eine bereits bestehende Produktionsanlage und die Nutzung vorhandener Apparate, EMR-Technik, Infrastruktur und Rohrleitungen war eine technologische Herausforderung. Die neue Anlage – Baubeginn war im Januar 2001 – konnte in Abstimmung mit dem Betreiber so um- und eingebaut werden, dass dabei die laufende Produktion nicht eingeschränkt wurde.


Insgesamt wurden in die neue Produktionsanlage ca. 350 Apparate eingebaut, von denen 150 bereits vorhandene Apparate im Anlagenkonzept integriert wurden. 25 km Rohrleitungen wurden verlegt, 2500 neue Messstellen eingerichtet und ungefähr 65 km Kabel verlegt.


Hohe Pharma-Anforderungen erfüllt


Natürlich musste das Anlagendesign die notwendigen GMP-Anforderungen erfüllen. Im Bereich der Abfüllanlage wurden die Vorgaben entsprechend den Richtlinien von Aventis zur „Final Processing of Active Pharmaceutical Ingredients“ umgesetzt und eingehalten.


Mit Fertigstellung der Anlage kann Aventis Pharma seine Produktionskapazität flexibel der Marktnachfrage anpassen und bis auf das Zweifache des bisherigen Produktionsumfanges erhöhen und jederzeit weiter ausbauen.


Produktionsanlage ohne Pumpen


Eine besondere Anforderung an das Anlagenkonzept bestand darin, einen schonenden Produktfluß zu ermöglichen, um weitestgehend eine Kristallzerstörung des Produktes auszuschließen. Daher wurde das gesamte Materialflusskonzept von oben nach unten aufgebaut, so dass für die Förderung des Produktes die Schwerkraft genutzt werden kann.

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