Geplanter Börsengang

Curevac will an die Nasdaq

28.07.2020 Der Impfstoffentwickler Curevac aus Tübingen plant einen Börsengang an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq in New York. Damit soll Geld für die teuer Impfstoff-Forschung in die Kasse fließen.

Einen Entwurf für den Börsengang hat Curevac bereits am 24.07.2020 bei der US-Wertpapieraufsicht SEC eingereicht, berichtet das ARD-Börsenportal. Ein geplanter Zeitpunkt ist darin allerdings noch nicht genannt.

Der Mitteilung zufolge hat Curevac in der vergangenen Woche bereits 560 Mio. Euro frisches Kapital erhalten. Curevac gehört zu den aussichtsreichsten Kandidaten im Wettrennen um einen erfolgreichen Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-Cov-2. In der Vergangenheit waren darum unter anderem der britische Pharmakonzern Glaxo-Smithkline sowie die deutsche Bundesregierung miteingestiegen. Im Falle eines Börsenganges hat Mehrheitseigner Dietmar Hopp außerdem weitere 100 Mio. Euro an Investitionen für in das Forschungsunternehmen zugesagt.

Ein Impfstoff-Kandidat von Curevac befindet sich derzeit in klinischen Tests. Dabei handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff. Einen ähnlichen Ansatz mit ersten Erfolgsmeldungen verfolgen auch die Unternehmen Biontech und Moderna, die beide bereits börsennotiert sind. (ak)

Medikamente gegen Covid-19

Gegen das Corona-Virus Sars-Cov-2 sind noch kein Medikament und kein Impfstoff vorhanden, allerdings gibt es einige vielversprechende Ansätze und Kandidaten.

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