Erweitertes Serviceangebot für injizierbare Therapien
Lohnhersteller Vetter erweitert globale Produktionsressourcen
Mit Investitionen in den kontinuierlichen Ausbau seiner globalen Abfüllkapazitäten stärkt der Auftragshersteller Vetter seine Flexibilität, Resilienz und Versorgungssicherheit. Die erste von zehn geplanten neuen Anlagen ist bereits in Betrieb.
Neue Abfülllinie von Vetter am Produktionsstandort Lingen.
Vetter
Ein langfristiges Investitionsprogramm von Vetter sieht bis 2032 die Erweiterung um zehn zusätzliche Abfüllanlagen vor. Sieben der zehn geplanten Produktionsanlagen entstehen an den bestehenden Standorten von Vetter. Durch die stufenweise Umsetzung werden in den kommenden Jahren zusätzliche Produktionsressourcen verfügbar gemacht. Die erste der neuen Anlagen zur Abfüllung vorsterilisierter Spritzen wurde vor Kurzem in Betrieb genommen, eine zweite soll bis Ende dieses Jahres folgen. Bis 2028 sind darüber hinaus fünf weitere Anlagen für die aseptische Abfüllung geplant. Drei weitere Produktionslinien sollen am neuen kommerziellen Standort in Saarlouis entstehen, dessen Inbetriebnahme für 2031 vorgesehen ist. Damit stärkt das Unternehmen sein Dienstleistungsangebot, um den sich wandelnden Anforderungen von Pharma- und Biotech-Kunden weltweit gerecht zu werden.
„Pharma- und Biotech-Unternehmen suchen Partner mit langjähriger Erfahrung und umfassender operativer Expertise, um die Produktion ihrer aktuellen und zukünftigen Arzneimittel zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Henryk Badack. „Dieser Bedarf spiegelt sich in unserer Strategie für nachhaltiges Wachstum wider. Durch unsere kontinuierlichen Investitionen erweitern wir unser globales Produktionsangebot, um unsere Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte hinweg zu unterstützen.“
Anpassungen der betrieblichen Infrastruktur begleiten den Ausbau der Produktionskapazitäten. Zu den aktuellen Maßnahmen gehören Erweiterungen in den Bereichen Ansatz, Lager und optische Kontrolle sowie die Einführung moderner Reinraumtechnologie und ein höherer Grad an Automatisierung und Digitalisierung.
„Unsere stufenweise Vorgehensweise ermöglicht es uns, zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen und gleichzeitig unser globales Netzwerk systematisch auszubauen“, erläutert Geschäftsführer Carsten Press. „Diese Investitionen schaffen die Grundlage für skalierbare Produktionsprozesse, stabile Lieferketten und eine hochwertige aseptische Herstellung. So unterstützen wir langfristige Wachstum unserer Kunden."