Pillen und Tabletten

Das italienische Pharmaunternehmen hat seine Produktionskapazität an seinem Hauptsitz in Rodano erweitert. (Bild: Daniel Fuhr – Fotolia)

Die neue Produktionslinie soll den Synthese-, Veredelungs- und Trocknungsbereich der Anlage stärken, um säurebasierte Reaktionen zu handhaben. Olon hat am Standort Rodano nicht nur die Kapazität erweitert, sondern auch das Containment-Niveau auf die aktuellen Standards angehoben. Dafür hat das Unternehmen eine Reihe von primären und sekundären Containments eingerichtet, die verhindern sollen, dass Wirkstoffe in die Arbeitsumgebung diffundieren. Laut Konzernaussage lässt sich so eine Containment-Klasse von OEB5, für entweder hochaktive oder hochtoxische Produkte (OEL 0,1-1 µg/m3) erreichen.

Für die Zukunft plant Olon, seine Produktionskapazität weiter auszubauen. Das Unternehmen will bis Ende 2021 insgesamt 65 Mio. Euro in die Erweiterung sowie den Ausbau von Technologie-Plattformen investieren. Der Standort Rodano erhielt in diesem Jahr bereits 13 Mio. Euro, um Wirkstoffe zu entwickeln und diese in klinischem sowie kommerziellem Maßstab herzustellen. Roberta Pizzocaro, President der Olon Gruppe, hofft, dass mit dem Ausbau der Produktionskapazität der Weg geebnet wird, um die Wirkstoffproduktion zurück nach Europa zu bringen.

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