Technologiezentrum in Quakenbürck

Das Zentrum bietet Anwendern Dienstleitungen von der Produktentwicklung bis zur Anlagenberatung. (Bild: Bühler)

Das neue Zentrum, das den Namen „Proteine der Zukunft“ trägt, bietet eine Forschungs-, Test- und Produktionsinfrastruktur für die Entwicklung gesunder Lebensmittel, die nachhaltige Proteine enthalten. Es begleitet Anwender während des gesamten Prozesses vom Prototyping neuer Produkte, dem anschließenden Transfer in den Produktionsmaßstab bis hin zur Auftragsfertigung für erste Marktphasen und Beratungsleistungen. In Kombination mit den kompletten Prozesslösungen von Bühler und DIL sollen sich Ideen so schneller in komplette zugeschnittene Anlagenlösungen umsetzen lassen. Schließlich bietet das Zentrum auch verschiedene Labordienstleistungen wie die chemische, mikrobiologische und physikalische Analyse von Rohstoffen und die Analyse von extrudierten Produkten.

Zentrum bietet Extrudieren, Schneiden und Frosten

Das Herzstück des neuen Technologiezentrums ist die IFS-zertifizierte Extrusionstechnologie von Bühler. Der Doppelschneckenextruder Polytwin BCTG und die Kühldüse Polycool bieten eine Produktionskapazität von bis zu 1 t/h. Der gesamte Produktionszyklus folgt den HACCP- und GMP-Grundsätzen und -Richtlinien.

Darüber hinaus verfügt die Produktionseinheit über nachgeschaltete Ausrüstung. Die flexible Extrusionsanlage eignet sich für eine breite Palette von Lebensmittelanwendungen wie etwa die Trocken- und Nasstexturierung von Proteinen, die Verkapselung von Wirkstoffen sowie die Kochextrusion von Snackprodukten. Das Mehrzweck-Schneidegerät von Holac schneidet nass texturierte Proteine in Streifen, Würfel und Stücke. Ein kryogener Trommelfroster von Air Liquide sorgt für das schnelle Einfrieren von nassen Texturen in IQF-Qualität, damit die Produkteigenschaften gewahrt bleiben. Lösungen für spezielle Anwendungen sind auf Anfrage verfügbar.

Wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Proteinen

Proteine auf pflanzlicher Basis können nach Ansicht der beiden Partner dazu beitragen, die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit bei Lebensmitteln zu überwinden. Daher sei es wichtig, ungenutzte Eiweißquellen zu erschließen und sie in hochwertige und erschwingliche Produkte zu verwandeln, die sich auf dem Lebensmittelmarkt durchsetzen können. Die wachsende Nachfrage der Verbraucher nach gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln, insbesondere nach gesunden Alternativen zu tierischen Proteinen, ist eine große Chance für die Lebensmittelindustrie, glauben Bühler und DIL.

„Die Proteine der Zukunft müssen nachhaltig sein. Der mit ihrer Herstellung einhergehende Ressourcenverbrauch muss durch geeignete Verarbeitung und Produkte so gering wie möglich gehalten werden, um den Erwartungen verantwortungsbewusster Verbraucher gerecht zu werden“, sagt Volker Heinz, Vorstand und Geschäftsführer des DIL.

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