Einzel- und Mehrfach- Verpackungslösungen  Faller

Die Entwicklung maßgeschneiderter Einzel- und Mehrfach- Verpackungslösungen hilft Impfstoffherstellern. Bild: Faller

Entscheider-Facts

  • Impfstoffeinheiten müssen für den Transport sicher verpackt werden.
  • Als Sekundärpackmittel kommen oft Mehrfach-Verpackungen aus Karton zum Einsatz.
  • Um Zeit bei der Entwicklung zu sparen, lohnt sich der Service aus einer Hand.

Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen COVID-19 ist aktuell im Fokus zahlreicher Pharmaunternehmen – stellt sie doch nach Meinung der meisten Experten die einzige Möglichkeit dar, um die weltweite Pandemie dauerhaft in den Griff zu bekommen. Erste Zulassungen wurden bereits erteilt, breit angelegte Impfkampagnen laufen bereits an. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist, dass Impfstoffeinheiten für den Transport sicher verpackt werden müssen.

Dies gilt natürlich nicht nur für kommende Impfstoffe gegen Covid-19, sondern auch für alle anderen Vakzine, die bereits auf dem Markt sind. Jeden Tag werden weltweit mehrere hunderttausend Menschen gegen zahlreiche Krankheiten geimpft – von Masern über Tetanus und Diphtherie bis zu Hepatitis. Durch die Impfprogramme, die unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert und durchgeführt werden, konnten bereits viele gefährliche Infektionskrankheiten nahezu oder vollständig ausgerottet werden.

Voraussetzung dafür ist, dass die Seren aus der Produktion der Pharmahersteller unversehrt und zuverlässig zu den Anwendern rund um den Globus gelangen. Dort müssen sie hygienisch und einfach zu handhaben sein, um auch unter erschwerten Bedingungen – zum Beispiel in Entwicklungsländern – einen sauberen und sicheren Impfvorgang zu ermöglichen. Zum Einsatz kommen für Impfstoffe häufig sogenannte Vials, Injektionsfläschchen aus Spezialglas, sowie Ampullen oder Einmalspritzen. Diese bieten unter anderem in Sachen Hygiene und Handhabung wesentliche Vorteile, gehen allerdings auch leicht zu Bruch. Daher müssen sie bei Lagerung und Transport besonders gut vor Beschädigungen geschützt sein.

Maßgeschneiderte Mehrfach-Verpackungen aus Karton

Als Sekundärpackmittel für Impfstoffe kommen in vielen Fällen Mehrfach-Verpackungen aus Karton zum Einsatz – also Faltschachteln, in denen sich mehrere Dosen des Serums in Vials, Ampullen oder Spritzen befinden. Diese lassen sich bei der Benutzung in der Arztpraxis oder Klinik einzeln entnehmen. Im Inneren sorgen passgenaue Inlays dafür, dass alle Produktkomponenten sicher fixiert sind. Die Impfstoffdosen sind durch die Gefache sehr gut vor Schlägen oder Stürzen beim Transport sowie beim Lagern gegen Druck geschützt und gleichzeitig leicht und ergonomisch zu greifen. Die einzelnen Einheiten lassen sich darin zudem auf engstem Raum unterbringen und gut stapeln – das sorgt für eine optimale Lagerung.

Ein weiterer Vorteil von Verpackungen aus Karton: Das Material ist temperaturbeständig und recycelbar. Hersteller können auf den Einsatz von Kunststoffen vollständig verzichten. Die Innenseite der Faltschachteln kann zur Übermittlung von Informationen an Ärzte, Apotheker und Patienten individuell bedruckt werden. Um die Kommunikationsfläche zusätzlich zu erweitern, besteht außerdem die Möglichkeit, die Faltschachtel um maßgeschneiderte Packungsbeilagen in unterschiedlichen Formaten zu ergänzen. Natürlich sind zu diesem Zweck auch die Haftetiketten der Vials, Ampullen oder Spritzen ein wichtiges Hilfsmittel.

Komplettlösungen aus einer Hand sparen Entwicklungszeit

Häufig setzen Pharmahersteller bei der Entwicklung von Verpackungslösungen mit mehreren Komponenten auch auf verschiedene Zulieferer – etwa für Primärverpackung, Umverpackung und Kennzeichnung. Dadurch entstehen zahlreiche Schnittstellen, die wiederum zeit- und kostenintensive Abstimmungen erfordern. Gleichzeitig wird jedoch die Zeit für die Markteinführung neuer Produkte immer kürzer – besonders bei dringend benötigten Impfstoffen.

Der Verpackungsspezialist Faller Packaging produziert deshalb als Komplettanbieter für Sekundärpackmittel sowohl Faltschachteln als auch Haftetiketten und Packungsbeilagen im eigenen Haus. Die Belieferung aus einer Hand sorgt für eine optimierte Beschaffung mit minimalem Aufwand und schnellen Lieferzeiten. Impfstoffhersteller werden mit individuellen Einzel- und Mehrfach-Verpackungslösungen unterstützt, die optimal für den Transport der empfindlichen Vials geeignet sind.

Eine Spezialität des Unternehmens mit Hauptsitz im baden-württembergischen Waldkirch sind maßgeschneiderte und komplexe Sonderkonstruktionen. Eine solche hat der Anbieter zum Beispiel zusammen mit dem Prozess- und Verpackungstechnik-Spezialisten Syntegon entwickelt: Das Eco Save Pack, eine nachhaltige Verpackung speziell für bruchempfindliche Produkte.

Besonders bei der automatisierten Massenherstellung pharmazeutischer Produkte ist zudem das Abpackverhalten sämtlicher Verpackungskomponenten ein wichtiger Faktor. Störungen im Verpackungsprozess können zu Maschinenstillständen führen und unnötige Verzögerungen bei der Auslieferung nach sich ziehen. Bei der Entwicklung der Verpackungslösungen sind eine einwandfreie Maschinengängigkeit und ein optimales Abpackverhalten deshalb wichtige Aspekte. Die Verpackungen müssen sich reibungslos in verschiedene Abpacklinien einfügen.

Anwender profitieren darüber hinaus von der einfachen und komfortablen Handhabung. Um gesetzliche Anforderungen an den Erstöffnungsschutz zu erfüllen, können die Verpackungen mit sogenannten Tamper-Evidence-Siegeln ausgestattet werden. Damit ist auf einen Blick ersichtlich, ob die Schachtel bereits geöffnet wurde. Auch die Rückverfolgung einzelner Chargen lässt sich durch den Aufdruck serialisierter Codes ganz einfach bewerkstelligen.


Dabei handelt es sich um eine Tray-Faltschachtel, deren Inlays spezifisch an den jeweiligen Inhalt angepasst werden. Sämtliche Verpackungskomponenten bestehen aus umweltfreundlichem Kartonmaterial. Die Inlays bieten zudem mit ihrem Kammerdesign Spritzen, Vials oder Ampullen einen optimalen Schutz bei Lagerung und Transport. In enger Zusammenarbeit begleitet der Verpackungsspezialist Impfstoffhersteller bei der Gestaltung und Realisierung der idealen Verpackungslösung.

Zum Transport von Impfstoffen kommen in der Regel Mehrfachgebinde aus Karton zum Einsatz – also Faltschachteln, in denen sich mehrere Vials befinden. Faller
Zum Transport von Impfstoffen kommen in der Regel Mehrfachgebinde aus Karton zum Einsatz – also Faltschachteln, in denen sich mehrere Vials befinden. Bild: Faller

Virtueller Messestand

Das Thema Impfstoffverpackungen ist auch einer der Schwerpunkte des virtuellen Messestands von Faller Packaging, mit dem das Unternehmen kürzlich online ging. Das webbasierte Online-Tool bietet Besuchern die Möglichkeit, sich auch während der Corona-Pandemie jederzeit und von überall über das Lösungsangebot zu informieren. Zu finden ist der Stand unter
www.faller-expo.com.

Mehr als nur eine bloße Hülle

Bei der Entwicklung und Verteilung von Impfstoffen spielt die passende Verpackung eine entscheidende Rolle. Sie hilft dabei, wichtige Anforderungen wie Bruchsicherheit, Nachverfolgbarkeit, eine einfache Handhabung oder die Übermittlung von Informationen zuverlässig zu erfüllen. Spezialisierte Anbieter wie Faller Packaging unterstützen deshalb ihre Kunden mit maßgeschneiderten Komplettlösungen, die exakt an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst sind. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass dringend benötigte Vakzine sicher und unbeschadet in alle Welt geliefert werden können.

Wenn Sekundärpackmittel wie Faltschachteln, Haftetiketten und Packungsbeilagen aus einer Hand bezogen werden, lassen sich Entwicklungsprozesse beschleunigen. Faller
Wenn Sekundärpackmittel wie Faltschachteln, Haftetiketten und Packungsbeilagen aus einer Hand bezogen werden, lassen sich Entwicklungsprozesse beschleunigen. Bilder: Faller

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