Messehalleneingang mit Menschen

(Bild: Thomas Geiger / Nürnbergmesse)

Entscheider-Facts

  • Die Fachpack 2021 hat zwischen 28. und 30. September unter Pandemiebedingungen in Nürnberg stattgefunden.
  • Das hohe Interesse und die vollen Hallen haben viele überrascht: 24.000 Fachbesucher zählten die Veranstalter.
  • 2022 soll der Wandel in der Verpackungsbranche thematisiert werden: darunter die Kreislaufwirtschaft sowie die Folgen von Covid-19.

Die Freude über persönliche Begegnungen mit Kunden und Geschäftspartnern war an allen drei Messetagen zwischen 28. und 30. September zu spüren. „Auch wenn wir in den vergangenen zwei Jahren pandemiebedingt viele Vorgänge digitalisiert haben, so war es doch sehr schön mal wieder etwas „Normalität“ zu erleben“, formulierte es beispielsweise Thomas Krämer, Business Development Manager bei R.Weiss Verpackungstechnik. Insgesamt rund 24.000 Fachbesucher nutzten nach Angaben der Veranstalter die Chance Antworten auf ihre speziellen Verpackungsfragen bei insgesamt 788 Ausstellern aus 33 Ländern zu finden. Zum Vergleich: 2019 waren rund 44.000 Fachbesucher und 1.600 Aussteller nach Nürnberg gekommen – aber natürlich unter völlig anderen Vorzeichen.

Die Messe war 2021 auch wieder sehr international: 41 % der Aussteller und etwa jeder dritte Besucher reisten aus dem Ausland an. Der Messezutritt an den Eingängen mit E-Ticket und 3G-Nachweis gestaltete sich weitgehend unkompliziert und schnell – und das Hygienekonzept hat gegriffen.

Viele hochqualitative Kontakte

Keiner wusste vorher wie es werden würde in diesem außergewöhnlichen, pandemiegeprägten Jahr. Beim Streifzug durch die Messehallen und in Gesprächen war die freudige Überraschung über das Gewusel in den Gängen und das geschäftige Treiben an den Messeständen bei vielen Ausstellern zu spüren. So zeigte sich etwa Marina Kurula, Marketing Communication Manager bei Walki „sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Messe, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Wir haben mehr Kontakte als bei der letzten Fachpack“. Ihr Unternehmen stellt Verpackungslösungen unter anderem für Lebensmittel und Pharma her.

Besonders gelobt wurde von Ausstellern die hohe Qualität des Fachpublikums. Laut der Besucherbefragung durch ein unabhängiges Institut gaben rund 90 % der Fachbesucher an, in Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen ihres Unternehmens einbezogen zu sein. Rund zwei Drittel der Fachbesucher haben eine leitende Position, mehr als jeder Fünfte ist in der Geschäftsleitung. Das bestätigt auch Herbert Hahnenkamp, Geschäftsführer des Maschinenbauers Sacmi Packaging & Chocolate: „Die Schokoladen- und Süßwarenindustrie gab sich ein Stelldichein. An allen drei Messetagen freuten wir uns über hochkarätige Besucher – Eigentümer, Direktoren und Top-Manager.“

Messebühne mit Rednern und Pult und Leinwand
Referent Matthias Heinrichs , Chief Sales Officer, Rotzinger Pharmapack, und Moderator Philip Bittermann, Chefredakteur neue verpackung im Forum Packbox. (Bild: Redaktion)

Auch Messemacher überrascht

Dass es am Ende so viele Besucher waren, hat nicht nur die Aussteller, sondern auch die Messemacher überrascht. Und es zeigt: trotz aller digitaler Möglichkeiten ist ein Live-Event durch nichts zu ersetzen. “Was Besucher an der Fachpack besonders schätzen, sind die ergiebigen Gespräche mit Ausstellern, in denen Ideen entstehen für Lösungen für deren Verpackungsprobleme”, weiß Phillip Blass, Director der Messe. “Die Fachpack ist einfach eine richtige Arbeitsmesse – und das macht sie so besonders.”

Neben der Ausstellung erfreute sich auch das Rahmenprogramm großer Beliebtheit. Rund 9.500 Zuschauer verfolgten nach Veranstalterangaben die über hundert Fachvorträge in den Foren Packbox, Techbox und Innovationsbox. Wer einen Vortrag auf der Messe verpasst hat, kann ihn noch bis Jahresende auf dem digitalen Tool Myfachpack anschauen.

Wandel als neues Leitthema 2022

Die Messe versteht sich als Wegweiser und möchte der Branche Orientierung bieten. Das neue Leitthema für 2022 widmet sich deshalb den starken Strömungen, die derzeit auf die Verpackungsindustrie einwirken. Nicht nur der Gesetzgeber, sondern auch die Verbraucher fordern Nachhaltigkeit – und das verändert die Branche tiefgreifend. Themen wie Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und E-Commerce schließen sich an. Covid-19 hat den Produktschutz unter Hygienegesichtspunkten in den Fokus gerückt – und zudem Bereiche wie Online-Shopping und Home Deliveries noch mehr wachsen lassen. Welches Einkaufsverhalten werden Verbraucher in Zukunft zeigen? All diese Themen sind nicht nur eine Aufgabe, sie bieten auch eine große Chance zur Veränderung.

 

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