Messegeschehen

2023 soll nach dann drei Jahren Pause die Braubeviale wieder "live" stattfinden. (Bild: Nürnbergmesse)

Die Covid-19-Pandemie wirbelt auch 2022 den internationalen Veranstaltungskalender der globalen Getränketechnologie-Wirtschaft durcheinander. Nach „intensiven Beratungen“ mit den im Messebeirat der Braubeviale vertretenen Unternehmen und Verbänden hat sich die Nürnbergmesse daher dazu entschieden, die Fachmesse, die vom 8. bis 10. November 2022 stattfinden sollte, in diesem Jahr auszusetzen.

Ein Grund in den Überlegungen der Veranstalter dürfte sein, dass in diesem Herbst mit der von 2021 verschobenen Drinktec in München die von den Aussteller- und Besucherzahlen noch größere Messe für Getränketechnologie stattfindet. Die Braubeviale pausiert traditionell in den Drinktec-Jahren, also alle vier Jahre.

Mit der Verschiebung der Braubeviale „reagieren wir frühzeitig auf das Anliegen des Marktes und geben der Branche Planungssicherheit“, so Andrea Kalrait, Executive Director der Fachmesse. Die nächste Ausgabe soll dann vom 14. bis 16. November 2023 in Nürnberg stattfinden.

Schon 2020 war keine Präsenzmesse

Schon 2020 hatte die Braubeviale wegen der Pandemie ausschließlich als digitale „Special Edition“ stattgefunden mit knapp 300 virtuellen Ausstellern und einem Rahmenprogramm mit 140 Einzelvorträgen stattgefunden. 2021 war wegen der ursprünglich in diesem Jahr terminierten Drinktec ohnehin keine Ausgabe geplant.

Bei der letzten Präsenzmesse im November 2019 kamen rund 40.000 Fachbesucher und 1.088 Aussteller nach Nürnberg. Zentrales Thema war wie in den Jahren zuvor die Prozesskette der Getränkeherstellung: von Rohstoffen über Technologien und Komponenten bis hin zu Verpackungen.

Stimmen von Ausstellern zur Verschiebung

Die erneute Verschiebung basiert auf einem „Wunsch der Branche“, wie die Veranstalter betonen. Dies zeigen auch verschiedene Stimmen von Aussteller-Unternehmen aus dem Messebeirat.  „Die Entscheidung ist absolut richtig: Die zwei führenden getränketechnologischen Messen in einem Jahr abzuhalten, wäre zu viel“, erklärte Dr. Roland Folz, Group President bei Pentair Haffmans.

„Ich habe höchsten Respekt vor dieser schwierigen, aber sicher richtigen Entscheidung. Wir geben lieber wieder im nächsten Jahr Vollgas in Nürnberg“, kündigte Andreas Holleber, Vice President Global Technology Centre bei GEA Brewery Systems an.

„Planungssicherheit ist gerade in diesen Zeiten sehr wichtig. Herzlichen Dank und großen Respekt für die frühzeitige Entscheidung“, sagte Martin Tolksdorf, CMO der Döhler Group.

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