3D-Grafik eines Gebäudes, das im Hintergrund ist, davor Parkplätze mit Autos und grüne Wiesen

Die Erstinvestition für das Projekt beträgt 123,35 Mio. US-Dollar. (Bild: Believer Meats / PR Newswire)

Das Unternehmen, welches früher unter dem Namen Future Meat Technologies firmierte, plant auf über 18.000 m2 eine kommerzielle Produktionsanlage für kultiviertes Fleisch. Für das Projekt beabsichtigt das Unternehmen, eine Erstinvestition von 123,35 Mio. US-Dollar zu tätigen. Die Anlage im US-Bundesstaat North Carolina soll in den nächsten drei Jahren über 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Für die Produktion will der Hersteller von kultiviertem Fleisch maßgeschneiderte Bioreaktoren einsetzen, in der er mittels eines patentierten Verfahrens eine hohe Zelldichte und Ausbeute erzielen kann. Auch Merck hat bereits ein Projekt zur Großproduktion von Laborfleisch gestartet.

Was ist kultiviertes Fleisch?

Das Adjektiv kultiviert vor dem Fleisch soll deutlich machen, dass das Fleisch nicht von Tieren stammt, die geschlachtet werden, sondern von tierischen Zellen, die im Labor gezüchtet werden. Dafür müssen einem Tier – egal ob Schwein, Rind oder anderes – einmalig Zellen entnommen werden, ein Prozess der schmerzfrei und ohne das Tier zu töten möglich ist. Die entnommenen Zellen werden dann im Labor mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, es entsteht eine Zellkultur.

Es fanden bereits Experimente statt für die verschiedene Zelltypen beispielsweise Muskel- und Fettzellen kombiniert wurden, sodass Strukturen nachgeahmt werden konnten, die herkömmlichem Fleisch ähneln.

Die Grundsteinlegung für die Anlage, die einmal eine Produktionskapazität von 10.000 t erreichen soll, ist die jüngste in einer Reihe von Entwicklungen, mit denen Believer sich darauf vorbereitet, die eigenen Produkte zu vermarkten. Dazu gehören die kürzlich erfolgte Umbenennung, der Forschungs&Entwicklungs-Durchbruch bei der Züchtung von Lammfleisch und die Bildung eines globalen Führungsteams.

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