CSL-Forschungszentrum Marburg, Außenansicht

In dem neuen Gebäude können bis 500 Menschen arbeiten. (Bild: CSL)

Auf einer Fläche von rund 40.000 m² bietet das Zentrum Platz für bis zu 500 Mitarbeitende und ist damit das weltweit größte F&E-Zentrum von CSL. "Die Investition in Marburg macht für uns Sinn, denn diese Region hat CSL mitgeprägt", sagte Paul Perreault, CEO und Managing Director von CSL.

800 m² der insgesamt 7.000 m² Laborfläche sind für externe Kollaborationen mit Biotech-Startups vorgesehen. Die strategisch günstige Lage des Zentrums in der Nähe von Universitäten, Instituten und biomedizinischen Zentren soll einen effizienten Zugang zu externen Talenten ermöglichen.

"Das neue Forschungszentrum wird ein optimales Umfeld für Spitzenforschung schaffen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit regionalen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen eröffnen", betonte Angela Dorn-Rancke, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, in einer Videobotschaft.

Standort Marburg als „weltweit ankerkanntes Innovationszentrum“

"Wissenschaft und Innovation aus Marburg werden uns helfen, die Zukunft von CSL nachhaltig zu gestalten, und wir hoffen, dass sie die Entwicklung der Region Marburg zu einem weltweit anerkannten Innovationszentrum vorantreiben werden", sagte Dr. Bill Mezzanotte, Head of R&D und Chief Medical Officer von CSL. "Das neue F&E-Zentrum wird weiterhin eine entscheidende Rolle in der globalen F&E-Investitionsstrategie von CSL spielen." Neben Marburg ist CSL auch in Melbourne (Australien), Bern (Schweiz), Amsterdam (Niederlande), King of Prussia (Pennsylvania, USA), Pasadena (Kalifornien, USA) und Waltham (Massachusetts, USA) mit insgesamt mehr als 2.000 Forschungs- und Entwicklungsmitarbeitenden vertreten.

Marburg hat für CSL dabei eine ganz besondere Bedeutung: CSL Behring betreibt hier eine Produktionsstätte und die Geschichte des Unternehmens ist in der Stadt verwurzelt. "Hier lebte und arbeitete Emil von Behring, einer der Gründer unseres Unternehmensbereichs CSL Behring, der den ersten Medizin-Nobelpreis für seine Pionierarbeit bei der Verwendung von Plasma zur Behandlung von Diphtherie-Patienten erhielt“, erinnerte CEO Paul Perreault.

Modernes Energiekonzept und offene Arbeitsumgebung

Auch im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie von CSL ist der neue Campus eine Investition. "Es ist uns gelungen, ein Gebäude zu errichten, das den höchsten deutschen Energiestandards genügt", so Dr. Lars Grönke, der gemeinsam mit Vicky Pirzas Geschäftsführer der F&E-Abteilung von CSL in Marburg ist. So ist der Gebäudekomplex mit den neuesten Technologien, wie etwa einem Eisspeicher und Wärmepumpen, ausgestattet. Ziel ist eine CO2-neutrale Energieversorgung. Das Eisspeicher-Energiemanagementsystem auf dem neuen Marburger F&E-Campus ist nach Angaben des Unternehmens eines der größten in Europa: Mit einem Durchmesser von 17,5 m und einer Höhe von 7 m fasst der Speicher 1.683 m³ Wasser – so viel, wie ein 50-Meter-Schwimmbecken.

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