Kapazitätserweiterungen und neues F&E-Zentrum
Reckitt modernisiert US-Geschäft für 600 Mio. US-Dollar
Der Pharmahersteller Reckitt stellt 600 Mio. US-Dollar bereit, um seine Betriebsabläufe in den USA zu modernisieren. Die Investitionen fließen in den Ausbau der Mucinex-Produktion in North Carolina sowie in ein Innovationszentrum am US-Hauptsitz in New Jersey.
KI-generiert mit OpenAi Dall-E / ChatGPT
Ein Teilbetrag von 200 Mio. US-Dollar ist für die Erweiterung des Werks in Wilson, North Carolina, vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Standort das größte Produktionswerk von Reckitt in den USA sein. Die Maßnahme dient dazu, die inländische Lieferkette für das OTC-Präparat Mucinex zu sichern und dem Unternehmen Flexibilität bei schwankender Verbrauchernachfrage zu verschaffen.
Im Anschluss an die Fertigungserweiterung steht der Spatenstich für neue Projekte am US-Hauptsitz in New Jersey bevor. Dort entsteht ein Innovationszentrum, das als zentraler Hub für Keimschutz konzipiert ist. Der Standort deckt wissenschaftliche und technologische Kapazitäten in den Bereichen Desinfektion, Mikrobiologie, Oberflächenpflege, Wäschepflege und Körperpflege ab.
Durch die Zusammenlegung von Forschung und Entwicklung (F&E) mit dem kommerziellen Zentrum auf demselben Campus will Reckitt seine Innovationszyklen beschleunigen. Dr. Angela Naef, Chief R&D Officer bei Reckitt, betonte, dass diese Struktur die Innovationsprozesse des Konzerns grundlegend verändere. Die enge Vernetzung von Wissenschaft, Marktanalysen und operativer Umsetzung ermögliche es, wissenschaftsbasierte Produktlösungen schneller zu entwickeln, an veränderte Konsumbedürfnisse anzupassen und global zu skalieren.