Milchsäurebakterien bekämpfen Karieserreger
BASF Forschung (Bild: BASF)

BASF Forschung (Bild: BASF)

Dieser neue Wirkstoff besteht aus Milchsäurebakterien (Lactobacillen), die Karies verursachende Bakterien (Streptococcus mutans) erkennen, mit diesen verklumpen und diese so unschädlich machen. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen einen speziellen Lactobacillus paracasei-Stamm identifiziert. Die BASF hat das Produktionsverfahren entwickelt: Der Mikroorganismus wird unter sterilen Bedingungen fermentiert, nach der Ernte stabilisiert und anschließend getrocknet. Die Mikroorganismen sind gentechnikfrei. Das Verfahren ermöglicht den Einsatz dieses Inhaltsstoffes in unterschiedlichsten Mundpflegeprodukten wie Zahnpasta, Mundspülungen, Bonbons und Kaugummis.

Kariesverursachende Bakterien, wie Streptococcus mutans, setzen sich an der Oberfläche von Zähnen fest. Dort nutzen sie Zucker als Nährstoff und produzieren daraus Säuren, die den Zahnschmelz angreifen – es entstehen Löcher in den Zähnen. Umfangreiche Tests haben gezeigt, dass der Wirkstoff in Pro-t-Action genau diese Kariesbakterien erkennt, an ihnen andockt und mit diesen unerwünschten Erregern verklumpt. Diese Bakterienklumpen werden mit dem Speichel geschluckt oder beim Zähneputzen aus der Mundhöhle gespült. Bereits nach 10 bis 15 s zeigt der Wirkstoff diesen Effekt. Das Produkt Pro-t-Action ist geschmacksneutral, geruchlos sowie pH-neutral. Es wirkt gezielt nur gegen die unerwünschten Karieserreger und hilft, die gesunde, nützliche Mikroflora im Mund zu erhalten.

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