Präzision für die pharmazeutische Luftführung

Regelabsperrklappe für Pharmaprozesse

Eine Absperr- und Regelklappe für den Einsatz in der Prozessluftführung in pharmazeutischen Anlagen kombiniert ein totraumarmes Edelstahlgehäuse mit präziser Steuerungstechnik und einer integrierten Sicherheitsstellung.

Metallische Klappenarmatur mit pneumatischem Antrieb vor weißem Hintergrund
Hygienische Regelabsperrklappe mit Stellungsregler für präzise Prozessluftführung in pharmazeutischen Anlagen

Armaturen- und Ventilhersteller Warex Valve hat mit dem Typ CST DN100 eine neue Regelabsperrklappe vorgestellt, die primär für die Prozessluftführung in pharmazeutischen Anlagen konzipiert wurde. Die Armatur kombiniert hygienische Konstruktionsmerkmale mit präziser Regelungstechnik für sensible Prozessumgebungen.

Die Armatur ist nach Hygienic-Design-Prinzipien gefertigt. Um Anhaftungen zu minimieren und Reinigungsprozesse zu unterstützen, verfügt sie über polierte Edelstahloberflächen sowie eine strömungsgünstige und totraumarme Ausführung. Zwischen dem Prozess und dem Antrieb ist eine Wellenverlängerung integriert. Diese dient der thermischen und konstruktiven Entkopplung, schützt die Antriebskomponenten und vereinfacht die Isolierung der Rohrleitungskomponenten.

Die Positionierung der Klappe erfolgt über einen Stellungsregler des Typs Siemens Sipart PS2. Dieses System ermöglicht eine exakte Positionierung inklusive einer Stellungsrückmeldung (4–20 mA) zur Integration in übergeordnete Leitsysteme. Um eine konstante Qualität der Instrumentenluft zu gewährleisten, ist direkt eine Filtereinheit mit einer Feinheit von 5 µm aufgebaut. Für die visuelle Kontrolle vor Ort verfügt die Einheit über eine mechanische Stellungsanzeige.

Sicherheit und Materialkonformität: Für die Betriebssicherheit sorgt ein federschließender pneumatischer Antrieb. Diese Fail-Safe-Funktion stellt sicher, dass die Armatur bei einem Energieausfall automatisch in eine definierte Sicherheitsstellung fährt. Bei der Abdichtung setzt der Hersteller auf eine weiße PTFE-Dichtung, die FDA-konform nach FDA 21CFR177.1550 sowie EC 1935/2004 und EU 2011 ist. Das Material zeichnet sich durch eine hohe chemische Beständigkeit und geringe Anhaftungstendenzen aus, was den Einsatz in hygienisch kritischen Bereichen unterstützt.