Verbessern der Bioverfügbarkeit
Lonza baut Sprühtrocknungsanlage im US-Bundesstaat Oregon
Mit der Investition in eine neue Anlage will sich Lonza als führender Lohnhersteller mit PSD-4-Sprühtrocknungskapazitäten in den USA etablieren. Das Projekt am Standort Bend im US-Bundesstaat Oregon soll 2029 fertiggestellt werden.
Heute erfordert ein erheblicher Anteil der Moleküle in der klinischen Pipeline eine Verbesserung der Bioverfügbarkeit.
Lonza
Die neue Anlage wird mit zwei hochmodernen PSD-4-Sprühtrocknungsanlagen ausgestattet sein, was Lonza künftige Kapazitätserweiterungen ermöglicht. Zu den weiteren Modernisierungen am Standort Bend gehören die nötige Infrastruktur für den Umgang mit und das Lagern von Lösungsmitteln. Das Projekt umfasst zudem energieeffiziente Versorgungs- und Prozesssysteme sowie verbesserte Emissionskontrolltechnologien, um den Gesamtenergiebedarf der Anlage zu senken.
Das Pharmaunternehmen hat vor, ein umfassendes Spektrum an Kapazitäten für sprühgetrocknete Dispersionen (SDD) anzubieten, um Kunden sowohl in klinischen als auch in kommerziellen Programmen zu unterstützen. Mit diesem End-to-End-Angebot plant es, am Entwickeln und Herstellen kleiner Moleküle und anderer Modalitäten, einschließlich Biologika und mRNA, mitzuwirken.
SDD-Technologien gewinnen in der modernen Arzneimittelentwicklung zunehmend an Bedeutung, da die Branche sich mit der wachsenden Komplexität von Molekülen und den damit verbundenen Herausforderungen hinsichtlich der Bioverfügbarkeit auseinandersetzt.
Die Nachfrage nach SDD-CDMO-Dienstleistungen ist parallel zur wachsenden wissenschaftlichen Komplexität der pharmazeutischen Pipelines gewachsen, was durch die zunehmende Verbreitung schwer löslicher Wirkstoffe getrieben wird. Heute erfordert ein erheblicher Anteil der Moleküle in der klinischen Pipeline eine Verbesserung der Bioverfügbarkeit.