Investition von rund 25 Millionen US-Dollar

GEA baut Werk für alternative Proteine in den USA aus

GEA investiert 25 Mio. US-Dollar, um ein Werk für alternative Proteine in Janesville im US-Bundesstaat Wisconsin auszubauen. Das Unternehmen will mehr Kapazität für Produktion, Tests, Schulungen und Kundenanwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung schaffen.

Modernes Gewerbegebäude mit Rasenfläche, einigen Personen und geparkten Autos im Vordergrund.
Das Projekt schafft zusätzliche Produktions-, Test-, Schulungs- und Anwendungskapazitäten.

GEA plant mit rund 6.500 m2 zusätzlicher Fläche für Büros, Fertigung, Forschung und industrielle Anwendungen, die bestehenden Aktivitäten in Janesville, darunter das 2025 eröffnete Technologiezentrum für alternative Proteine, auszubauen. Das Investitionsvolumen will das Unternehmen für Gebäude und technische Ausstattung verwenden, ab Anfang 2028 soll die Anlage in Betrieb gehen. Im Zentrum steht das Portfolio der Sparte Nutrition Plant Engineering, allen voran Trocknungstechnologien. Die neue Infrastruktur schafft zugleich Raum für Kunden- und interne Schulungen sowie anwendungsbezogene Tests.

Der Standort Janesville vereint bereits mehrere Betriebs- und Technologiebereiche: 2024 eröffnete das Unternehmen dort eine Einrichtung für Produktion, Reparatur, Logistik und Schulungen, unter anderem für Separatoren, Dekanter, Ventile und Pumpen. 2025 kam das Application and Technology Center of Excellence für New Food und Biotechnologie hinzu. Dort können Lebensmittelhersteller Verfahren im Pilotmaßstab testen, etwa für Präzisionsfermentation, Zellkultivierung und pflanzliche Anwendungen.

Mit dem jetzigen Ausbau rücken Fertigung, Montage und Anwendungstechnik am Standort enger zusammen. Anwender sollen dadurch kürzere Wege vom Testergebnis zur Produktionsentscheidung und weniger Reibungsverluste beim Sprung vom Labor in die industrielle Anlage haben.