Schnellere Entwicklung für beschleunigte Markteinführung
Axplora investiert 60 Mio. Dollar in HPAPI-Produktion in Italien
Der Lohnhersteller Axplora erweitert seine Kapazitäten für hochwirksame pharmazeutische Wirkstoffe (HPAPI) am Farmabios-Standort in Italien, um die steigende Nachfrage nach komplexen Therapien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) zu bedienen.
KI-generiert mit ChatGPT / OpenAI
Der deutsche CDMO Axplora hat einen wichtigen Meilenstein in
seinem 60-Millionen-Dollar-Investitionsprogramm bekannt gegeben. Am Standort
Farmabios in Gropello Cairoli entstehen derzeit ein neues, dreistöckiges
Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie ein Labor-Hub auf einer Fläche von
4.500 m².
Ziel der Erweiterung ist es, die Entwicklung und Skalierung
hochwirksamer Wirkstoffe zu beschleunigen und die Zeitspanne von der frühen
Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion zu verkürzen. Durch die
Zusammenführung von Forschung, Analytik und großtechnischer HPAPI-Produktion an
einem einzigen spezialisierten Standort sollen Verzögerungen durch komplexe
Lieferketten minimiert und die Wirtschaftlichkeit der Programme verbessert
werden.
Der Standort Farmabios verfügt nach Unternehmensangaben bereits über eine der größten
HPAPI-Produktionsstätten in Europa, die Containment bis OEB-5 ermöglicht. Die Anlage umfasst fünf unabhängige Fertigungslinien und ermöglicht Chargengrößen
von 0,5 bis 300 kg. Diese bestehenden Kapazitäten sind bereits qualifiziert und
im Einsatz, während die Fertigstellung des neuen Labor-Hubs für Februar 2027
geplant ist.
Der Markt für hochwirksame Medikamente wächst rasant: Laut
Axplora machen HPAPI-Moleküle mittlerweile über 30 % der weltweiten
Wirkstoff-Pipeline aus, wobei sich mehr als 1.000 dieser Moleküle in der
Entwicklung befinden. „Diese Investition ermöglicht es unseren Kunden, schneller
vom Labor in die Klinik zu gelangen“, erklärt Martin Meeson, CEO von Axplora.
Er weist darauf hin, dass Axplora bereits an der Herstellung von 6 der 14 von
der FDA zugelassenen kommerziellen ADCs beteiligt ist. Die Erweiterung in
Italien ergänzt jüngste Investitionen am Standort Le Mans (Frankreich), der als
eines der weltweit führenden Werke für die Herstellung von ADCs und
zytotoxischen Wirkstoffen gilt.