Präzise Reinigung auf begrenztem Raum
Flexibles CIP-System für Hygieneprozess-Anlagen
Um die Effizienz, Sicherheit und Rentabilität in Hygiene-Prozessen zu steigern, hat Automated Material Processing (AMP) die Total-Clean Clean-in-Place (CIP)-Systeme entwickelt. Die Lösungen erfüllen die Validierung der FDA-, 3A- und BPE-Standards.
AMP
Die CIP-Systeme nutzen
fortschrittliche Technologie und Hochdruckdüsen, um auch in schwierigen und
schwer zugänglichen Bereichen gründlich zu reinigen. Die Automatisierung
reduziert manuelle Eingriffe und bietet einen konsistenten und wiederholbaren
CIP-Reinigungsprozess im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Darüber hinaus
führen die Reinigungszyklen der Total-Clean-CIP-Systeme mit durchschnittlich 30
bis 60 min zu höheren Gewinnmargen, da sie schnellere Chargenwechsel und einen
höheren Produktdurchsatz ermöglichen.
AMP ist ein Zusammenschluss der Unternehmen
Kason Corporation und Marion Process Solutions. Das System der beiden
Unternehmen ist eine vielseitige Reinigungslösung, die für eine breite Palette
von Industrieanlagen entwickelt wurde. Fortschrittliche Funktionen sollen den
Entwicklern zufolge eine präzise Steuerung des Reinigungsprozesses ermöglichen
und die Effizienz steigern. Dazu gehören Hochdruck-/Niedrigdurchflusspumpen, eine integrierte Druck- und Durchflussregelung sowie Warmwasser auf Abruf. Zudem verfügen
sie über eine kontinuierliche Temperaturüberwachung
und eine Reinigungsmittel-Einspritzung
mit leitfähigkeitsbasierter Regelung. Die Systeme sind auf hohe
Flexibilität ausgelegt und entweder als mobiles
Gestell oder als statische
Einheit erhältlich. Ein wesentlicher Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit: Aufgrund ihres kompakten Designs lassen sie sich auch
in Anlagen mit begrenztem Platz integrieren. Die CIP-Systeme können in
bestehende Produkte, Gefäße, Industriemischer oder Mixer nachgerüstet werden.
Beide Anbieter nennen spezifische Einsatzgebiete Schwerpunkte in unterschiedlichen Anwendungen: Kason hebt die Optimiering speziell
für die Reinigung von Zentrifugalsieben,
Vibrationssieben und Wirbelbetten hervor. Marion betont hochgradig anpassbare
Reinigungszonen, die gezielt auf kritische Bereiche wie Türaussparungen,
Einlassöffnungen, Auslässe und Rührwerke ausgerichtet sind. Dies ermöglicht
eine umfassende Reinigungsabdeckung von bis zu 99 %. Das Unternehmen nennt darüber hinaus integrierte HMI/PLC-Steuerungen für einen präzisen
Betrieb sowie die Überwachung und Überprüfung der Reinigungsvorgänge.
Die CIP-Systeme bieten Vorteile
für eine Vielzahl von Branchen. In der Lebensmittelindustrie beispielsweise
gewährleisten sie hygienische Verarbeitungsbedingungen, verhindern
Kreuzkontaminationen und erfüllen strenge Lebensmittelsicherheitsstandards. In
ähnlicher Weise halten die Systeme im Pharmasektor strenge Hygienestandards
ein, verhindern Kontaminationen und gewährleisten die Einhaltung gesetzlicher
Anforderungen. Auch die Nutrazeutika-, Chemie-, Kosmetik-,
Lebensmittelverarbeitungs-, Milch- und Brauereiindustrie profitieren in
vielerlei Hinsicht von diesen Systemen.