Restrukturieren der Biotech-Produktion
Biontech plant Standortschließungen und Stellenabbau
Biontech hat vor, mehrere Produktionsstandorte zu schließen, wovon bis zu 1.860 Stellen betroffen wären. Ziel ist, Kosten einzusparen und das Geld in die Onkologie-Pipeline zu investieren.
Am Standort Marburg werden mRNA-basierte Technologien und onkologische Therapien produziert.
Biontech
Biontech
plant, Produktionsstandorte in Idar-Oberstein, Marburg, Singapur und Standorte
von Curevac in Tübingen zu schließen. Davon sind voraussichtlich bis zu 1.860 Stellen
betroffen, was etwa 23 % der gesamten Mitarbeitenden betrifft. Die Schließungen in
Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen sollen bis Ende 2027 erfolgen, in Singapur
soll der Betrieb nach aktuellem Stand im ersten Quartal 2027 enden.
Nach
vollständiger Umsetzung im Jahr 2029 rechnet das Unternehmen mit möglichen
jährlichen Einsparungen von rund 500 Mio. Euro. Dieses Geld will es dazu
verwenden, seine Onkologie-Pipeline weiter in Richtung Kommerzialisierung voranzutreiben.
Für jeden Produktionsstandort lotet das Unternehmen Veräußerungsoptionen aus,
einschließlich eines teilweisen oder vollständigen Verkaufs.
Das Unternehmen rechnet nicht damit, dass die
Standortschließungen Auswirkungen für den kommerziellen oder klinischen Bedarf sowie auf vertragliche Verpflichtungen haben, da die
Kapazitäten an den betroffenen Standorten in den kommenden 24 Monaten nicht
ausgelastet oder redundant sein werden.