GMP-konformer Produktionsstandort für Hilfsstoffe in Texas
Clariant erweitert Produktion von PEG in Pharmaqualität
Clariant baut seinen Standort in Clear Lake im US-Bundesstaat Texas um eine GMP-konforme Produktion von pharmazeutischen Polyethylenglykol-Hilfsstoffen aus. Damit soll deren Verfügbarkeit für nordamerikanische Kunden verbessert werden.
PEG wird oft in Form von Hydrogel oder Polymerketten verwendet.
Eric Cano
Das Erweitern
der Anlage in Clear Lake ist mehrphasig und Clariant will damit seine
Reichweite auf Lateinamerika ausweiten. Die GMP-Konformität der produzierten
PEG-Hilfsstoffe stellt sicher, dass alle Herstellungsprozesse den
internationalen Standards für pharmazeutische Hilfsstoffe entsprechen, und
bietet Kunden die für die regulierte pharmazeutische Produktion erforderlichen
Unterlagen, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung.
Die regionale Fertigung führt zu deutlich kürzeren
Vorlaufzeiten, sodass Kunden schneller auf Marktanforderungen reagieren und
Lagerhaltungskosten senken können. Eine verbesserte Lieferkontinuität bietet
die Vorhersehbarkeit, die Pharmahersteller für komplexe Produktionspläne und
die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften benötigen.
Wofür wird PEG verwendet?
In der
Pharmaindustrie wird Polyethylenglykol (PEG) oft in Form von Hydrogel
verwendet. Dieses eignet sich für die Wundheilung, für die regenerative Medizin
und, um Wirkstoffe kontrolliert freizusetzen. Als Polymerkette wird PEG auch
zur Oberflächenfunktionalisierung genutzt, was dann als Pegylierung bezeichnet
wird. Diese Methode kann die Stabilität, Biokompatibilität und Löslichkeit der
funktionalisierten Stoffe verbessern, weswegen sie nicht nur in der Pharma-
sondern auch in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie genutzt wird.