GMP-konformer Produktionsstandort für Hilfsstoffe in Texas

Clariant erweitert Produktion von PEG in Pharmaqualität

Clariant baut seinen Standort in Clear Lake im US-Bundesstaat Texas um eine GMP-konforme Produktion von pharmazeutischen Polyethylenglykol-Hilfsstoffen aus. Damit soll deren Verfügbarkeit für nordamerikanische Kunden verbessert werden.

Clariant baut seinen Standort in Clear Lake im US-Bundesstaat Texas um eine GMP-konforme Produktion von pharmazeutischen Polyethylenglykol-Hilfsstoffen aus. Damit soll deren Verfügbarkeit für nordamerikanische Kunden verbessert werden.
PEG wird oft in Form von Hydrogel oder Polymerketten verwendet.

Das Erweitern der Anlage in Clear Lake ist mehrphasig und Clariant will damit seine Reichweite auf Lateinamerika ausweiten. Die GMP-Konformität der produzierten PEG-Hilfsstoffe stellt sicher, dass alle Herstellungsprozesse den internationalen Standards für pharmazeutische Hilfsstoffe entsprechen, und bietet Kunden die für die regulierte pharmazeutische Produktion erforderlichen Unterlagen, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung.

Die regionale Fertigung führt zu deutlich kürzeren Vorlaufzeiten, sodass Kunden schneller auf Marktanforderungen reagieren und Lagerhaltungskosten senken können. Eine verbesserte Lieferkontinuität bietet die Vorhersehbarkeit, die Pharmahersteller für komplexe Produktionspläne und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften benötigen.

Wofür wird PEG verwendet?

In der Pharmaindustrie wird Polyethylenglykol (PEG) oft in Form von Hydrogel verwendet. Dieses eignet sich für die Wundheilung, für die regenerative Medizin und, um Wirkstoffe kontrolliert freizusetzen. Als Polymerkette wird PEG auch zur Oberflächenfunktionalisierung genutzt, was dann als Pegylierung bezeichnet wird. Diese Methode kann die Stabilität, Biokompatibilität und Löslichkeit der funktionalisierten Stoffe verbessern, weswegen sie nicht nur in der Pharma- sondern auch in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie genutzt wird.