Zellkulturmedien und Prozessflüssigkeiten
Merck eröffnet in Südkorea ein Bioprocessing-Produktionszentrum
Merck hat im südkoreanischen Daejeon für eine Summe von 300 Mio. Euro ein Produktionszentrum unter anderem für Zellkulturmedien und Prozessflüssigkeiten eröffnet. Biopharmazeutische Hersteller sollen dadurch Zugang zu Materialien zum Entwickeln und Produzieren biologischer Arzneimittel erhalten.
Das integrierte digitale Ökosystem des Produktionszentrums unterstützt die automatisierte Datenerfassung und die durchgängige Rückverfolgbarkeit von Chargen.
Merck
Der 44.500 m2 große Standort erweitert die regionalen Fertigungskapazitäten von Merck für kritische Materialien und Lösungen, die beim Entwickeln und Produzieren biologischer Arzneimittel zum Einsatz kommen. Biopharmazeutische Hersteller im gesamten asiatisch-pazifischen Raum erhalten dadurch schnelleren Zugang zu den Materialien und Lösungen, die sie für die Entwicklung und Produktion biologischer Arzneimittel benötigen.
„Ein verlässlicher Zugang zu kritischen Materialien ist in jeder Phase der Biologika-Herstellung entscheidend“, sagte Jean-Charles Wirth, Mitglied der Geschäftsleitung des Darmstädter Konzerns und CEO Life Science. „Daejeon bringt fortschrittliche Produktion näher an die Biopharma-Hersteller im asiatisch-pazifischen Raum und stärkt die Versorgungssicherheit beim Übergang von der Entwicklung zur kommerziellen Produktion. Das Zentrum schafft die regionalen Kapazitäten, die Kunden benötigen, und liefert die Qualität und Konsistenz, die sie von Merck erwarten.“
Zu den Bioprocessing-Produkten, die der Konzern in Daejeon herstellt, gehören Zellkulturmedien in Trockenpulver- und Flüssigform, einschließlich kundenspezifischer Pre-GMP-Produkte im kleinen Maßstab, Prozessflüssigkeiten und gebrauchsfertige Lösungen für die Cleaning-in-Place-Reinigung sowie sterile Einweg-Probenahmelösungen.
Das integrierte digitale Ökosystem des Produktionszentrums unterstützt die automatisierte Datenerfassung und die durchgängige Rückverfolgbarkeit von Chargen. Dadurch erhöht es die Prozesstransparenz und trägt zum Qualitätsmanagement sowie zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben bei.