Moderne Produktionsstätte für 480 Mio. Euro 

Vetter Pharma baut neuen Standort im Saarland

Mit einer der größten Einzelinvestitionen seiner Unternehmensgeschichte errichtet der Pharmadienstleister Vetter eine hochmoderne Produktionsstätte in Saarlouis. Das Bauvorhaben für 480 Mio. Euro ist für Vetter Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie und ein Bekenntnis zum Standort Deutschland.

Luftansicht eines großen Industriekomplexes mit Hallen und Parkplätzen

Der Baustart ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Die Inbetriebnahme des Standorts soll im Jahr 2031 erfolgen. Bereits Ende 2024 hat Vetter das rund 40 Hektar große Industriegelände in Saarlouis erworben. Die Entscheidung für die Ansiedelung im Saarland basiert auf langfristigen strategischen Überlegungen und überzeugenden Standortfaktoren. Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen in Höhe von bis zu 47 Millionen Euro für das umfangreiche Bauprojekt genehmigt. Langfristig sieht Vetter die mögliche Schaffung von bis zu 2.000 Arbeitsplätzen am Standort. Die Rekrutierung beginnt, sobald die baulichen Voraussetzungen geschaffen sind. Offene Positionen werden dann auf der Vetter-Internetseite veröffentlicht.

„Mit dem Bau unserer neuen Produktionsstätte in Saarlouis setzen wir einen wichtigen Meilenstein auf unserem nachhaltigen Wachstumskurs. Langfristiger Erfolg entsteht durch die richtige Balance zwischen Stabilität und gezielter Expansion“, betont Senator h.c. Udo J. Vetter, Vorsitzender des Unternehmensbeirats und Mitglied der Inhaberfamilie. „Wir haben großes Vertrauen in das Saarland und sind stolz, mit unseren Investitionen den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Zugleich bekräftigen wir unser langfristiges Engagement als Familienunternehmen auf dem globalen Pharmamarkt – einschließlich unserer fortlaufenden Investitionen in den USA.“

 Auch die saarländische Landesregierung begrüßt diese Entscheidung. „Wir freuen uns über den Entschluss von Vetter für Saarlouis als neuen Produktionsstandort. Das ist ein starkes Signal für die Zukunft des Saarlandes und ein Erfolg der Ansiedlungsbemühungen“, so die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Wirtschaftsminister Jürgen Barke ergänzt: „Die geplante Investition bedeutet eine Diversifizierung unserer Wirtschaft und schafft neue Arbeitsplätze in einem Markt mit Zukunft. Das stärkt das Saarland im Strukturwandel und trägt zur nachhaltigen Entwicklung unserer Innovations- und Industrielandschaft bei.“