Produktionskapazität für Materialien in Freiburg mehr als verdoppelt
Sartorius eröffnet Zentrum für Zell- und Gentherapie-Komponenten
Sartorius hat in Freiburg Ende Mai ein Produktionszentrum für Materialien für den Zell- und Gentherapiemarkt eröffnet. Im neuen Zentrum will das Unternehmen Komponenten wie Zytokine oder Wachstumsfaktoren herstellen.
Der Fill-and-Finish-Laborbereich des Unternehmens in Freiburg.
Sartorius / Peter Fraensemeier
Mit der
Investition von mehr als 140 Mio. Euro plant Sartorius, sich weiterhin
strategisch auf das Geschäftsfeld der Zell- und Gentherapien auszurichten. Diese
gewinnen weltweit stark an Bedeutung und machen schon heute rund 30 % der
Entwicklungs-Pipelines für Medikamente aus. Im Gewerbegebiet Haid in Freiburg sind
nun auf rund 18.000 m2 Produktions-, Labor-, und Büroflächen für bis zu 180
Mitarbeitende entstanden. Das neue Gebäude erfüllt GMP-Qualitätsstandards und
damit strenge Anforderungen der biopharmazeutischen Industrie.
„Zell- und Gentherapien geben Patienten weltweit
Hoffnung auf Heilung von Krankheiten, die bisher als nicht therapierbar galten.
Für die Entwicklung und Herstellung dieser innovativen Therapien sind Zytokine,
Wachstumsfaktoren und Zellkulturmedien entscheidend. Der Standort Freiburg ist
ein wichtiger Teil unseres globalen Netzwerks für diese kritischen Materialien
und diesen dynamischen Markt mit seinen hohen Anforderungen an Geschwindigkeit,
Skalierung und Prozesssicherheit. Mit den deutlich erweiterten Kapazitäten
können wir wesentlich flexibler auf die Nachfrage unserer Biopharma-Kunden
reagieren und sie noch besser dabei unterstützen, Zell- und Gentherapien
schneller und effizienter zum Patienten zu bringen“, sagte René Fáber, Leiter
der Sparte Bioprocess Solutions und Mitglied des Vorstands des Unternehmens.