Produktionskapazität für Materialien in Freiburg mehr als verdoppelt

Sartorius eröffnet Zentrum für Zell- und Gentherapie-Komponenten

Sartorius hat in Freiburg Ende Mai ein Produktionszentrum für Materialien für den Zell- und Gentherapiemarkt eröffnet. Im neuen Zentrum will das Unternehmen Komponenten wie Zytokine oder Wachstumsfaktoren herstellen.

Personen in Schutzanzügen in einem hellen Reinraum mit Maschinen und Bildschirmen.
Der Fill-and-Finish-Laborbereich des Unternehmens in Freiburg.

Mit der Investition von mehr als 140 Mio. Euro plant Sartorius, sich weiterhin strategisch auf das Geschäftsfeld der Zell- und Gentherapien auszurichten. Diese gewinnen weltweit stark an Bedeutung und machen schon heute rund 30 % der Entwicklungs-Pipelines für Medikamente aus. Im Gewerbegebiet Haid in Freiburg sind nun auf rund 18.000 m2 Produktions-, Labor-, und Büroflächen für bis zu 180 Mitarbeitende entstanden. Das neue Gebäude erfüllt GMP-Qualitätsstandards und damit strenge Anforderungen der biopharmazeutischen Industrie.

„Zell- und Gentherapien geben Patienten weltweit Hoffnung auf Heilung von Krankheiten, die bisher als nicht therapierbar galten. Für die Entwicklung und Herstellung dieser innovativen Therapien sind Zytokine, Wachstumsfaktoren und Zellkulturmedien entscheidend. Der Standort Freiburg ist ein wichtiger Teil unseres globalen Netzwerks für diese kritischen Materialien und diesen dynamischen Markt mit seinen hohen Anforderungen an Geschwindigkeit, Skalierung und Prozesssicherheit. Mit den deutlich erweiterten Kapazitäten können wir wesentlich flexibler auf die Nachfrage unserer Biopharma-Kunden reagieren und sie noch besser dabei unterstützen, Zell- und Gentherapien schneller und effizienter zum Patienten zu bringen“, sagte René Fáber, Leiter der Sparte Bioprocess Solutions und Mitglied des Vorstands des Unternehmens.