Utilities & Services

Utilities & Services

Neben dem zentralen Produktionsprozess spielen Versorgungssysteme und -medien für den Bau und Betrieb von Anlagen in Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie eine wichtige Rolle. Alle Aspekte dazu fassen wir in der Rubrik „Utilities & Services“ zusammen.

27. Jun. 2024 | 14:44 Uhr
Die LFB-Tochter LFB Biomanufacturing hat im südfranzösischen Alès den Grundstein für eine Standorterweiterung gelegt. Diese soll Entwicklungs- und Analyselabors sowie ein Rohstofflager umfassen und eine Verdoppelung der Produktionskapazität ermöglichen. Laut LFB erfolgt die Erweiterung des Standorts, der eine von der FDA zugelassene CDMO darstellt, aufgrund der weltweit wachsenden Nachfrage nach biomedizinischen Produkten. Die verdoppelte Produktionskapazität in Alès beträgt 2 x 2.000 l. Das Biotech-Unternehmen stellt seinen Kunden dort sowohl Expertise als auch Ausrüstung zur Verfügung. Dies umfasst unter anderem Unterstützung bei der Entwicklung von Zelllinien und Prozessen im industriellen Maßstab, der Herstellung klinischer und kommerzieller Chargen sowie der damit verbundenen analytischen Tests. Die französische Gesundheitsministerin Catherine Vautrin sieht in der Standorterweiterung „eine konkrete Antwort auf den wachsenden Bedarf der französischen Biotech-Unternehmen an Bioproduktion“. Frankreichs Regierung fördert den Ausbau, der bis 2026 rund neue 50 Arbeitsplätze schaffen soll, mit bis zu 6,7 Mio. Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 20 Mio Euro. „Biomedizinische Produkte, insbesondere die Familie der therapeutischen Proteine, geben vielen Menschen Hoffnung. Dass wir in der Lage sind, sie in unserem Land herzustellen, ist von essenzieller Bedeutung“, befindet Lise Alter, Leiterin des Generalsekretariats für Investitionen der französischen Regierung.
Biomanufacturing in Südfrankreich

LFB baut Standort für biomedizinische Produktion in Alès aus

Die LFB-Tochter LFB Biomanufacturing hat im südfranzösischen Alès den Grundstein für eine Standorterweiterung gelegt. Diese soll Entwicklungs- und Analyselabors sowie ein Rohstofflager umfassen und eine Verdoppelung der Produktionskapazität ermöglichen.Weiterlesen...

17. Jun. 2024 | 14:34 Uhr
Der Chemie- und Pharmakonzern Merck investiert 62 Mio. Euro in ein Gebäude für Qualitätskontrolle in Darmstadt. Die Fertigstellung des fast 10.000 m2 großen Neubaus, wo etwa 135 Menschen arbeiten sollen, ist für Mitte 2025 geplant. Das Gebäude soll der produktionsbezogenen Qualitätskontrolle für den Geschäftsbereich Life Science dienen. Dieser verfügt über mehr als 25 Labore, die auf die entsprechenden Methoden spezialisiert sind.Der Neubau erfüllt die Sicherheitsanforderungen für gentechnische und biologische Labore sowie staubfreie Labore, die spezielle Hygieneprotokolle erfordern. Die Labore werden GMP-konform sein. Das Gebäude ist Teil eines Investitionsprogramms am Standort Darmstadt, wo der Konzern bis 2025 insgesamt rund 1,5 Mrd. Euro investieren will. In den nächsten zehn Jahren soll etwa ein Fünftel des Umsatzes des Unternehmensbereichs Life Science mit neuen Produkten aus dem Darmstädter Standort erzielt werden. Um die wachsende weltweite Nachfrage nach Medikamenten zu decken, will Merck die Kapazitäten und Fähigkeiten seines Life-Science-Bereichs erweitern. Das Gebäude wird gemäß umweltschonender Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen errichtet und verfügt über eine regenerative Energieerzeugung.
CHEMIE TECHNIK
Fertigstellung für Mitte 2025 geplant

Merck investiert in Gebäude für Qualitätskontrolle in Darmstadt

Der Chemie- und Pharmakonzern Merck investiert 62 Mio. Euro in ein Gebäude für Qualitätskontrolle in Darmstadt. Die Fertigstellung des fast 10.000 m² großen Neubaus, wo etwa 135 Menschen arbeiten sollen, ist für Mitte 2025 geplant.Weiterlesen...

Aktualisiert: 28. Mai. 2024 | 11:29 Uhr
Weltkarte gelegt aus bunten Tabletten und Pillen
Ranking 2023

Das sind die 7 größten Pharmaunternehmen der Welt

Die globale Pharmaindustrie gehört zu den umsatzstärksten Branchen der Welt. Unsere Liste zeigt Ihnen welche Unternehmen im Pharmamarkt nach ihrem Umsatz die größten der Welt sind.Weiterlesen...

17. Mai. 2024 | 11:33 Uhr
Lab technician operating Incucyte inside an Incubator
Vereinfachte und beschleunigte Biopharmazie

KI für Wirkstoffforschung: Nvidia unterstützt Sartorius

Der Life-Science-Konzern Sartorius baut seine Zusammenarbeit mit dem Chip-Hersteller Nvidia aus, um die Entwicklung neuer und besserer Therapien mit KI-gestützten Computerplattformen zu ermöglichen.Weiterlesen...

17. Apr. 2024 | 11:05 Uhr
Abwasser-Aufbereitung in einer Kläranlage
Neue Richtlinie für die vierte Reinigungsstufe in Kläranlagen

EU-Parlament: Pharmabranche soll Milliarden für Abwasser zahlen

Das EU-Parlament hat Mitte April die neue Richtlinie zur Behandlung von kommunalem Abwasser angenommen. Aus Sicht der vier deutschen Pharmaverbände BAH, BPI, Pro Generika und Vfa lasten die entstehenden Kosten dadurch unfair auf ihrer Industrie.Weiterlesen...

15. Apr. 2024 | 15:00 Uhr
Der japanische Konzern Fujifilm investiert 1,2 Mrd. US-Dollar in den Ausbau der geplanten Zellkultur-CDMO-Anlage seiner Pharmatochter Diosynth Biotechnologies in Holly Springs, North Carolina, USA. Bis 2031 sollen dadurch 680 Arbeitsplätze entstehen. Durch die zusätzlichen 680 Arbeitsplätze sollen bis 2031 am Standort in Holly Springs, in den insgesamt 3,2 Mrd. Dollar investiert wurden, 1.400 Personen beschäftigt sein. „Wir freuen uns, unsere Fähigkeiten zur Herstellung von Zellkulturen in North Carolina weiter auszubauen, um den wachsenden Outsourcing-Bedürfnissen von Biopharma-Unternehmen gerecht zu werden“, so Toshihisa Iida, Corporate Vice President der Fujifilm Corporation und Vorsitzender von Diosynth Biotechnologies. Die ausgebaute Anlage kann laut Betreiber flexibel mit zusätzlichen Bioreaktoren erweitert werden, um die steigende Nachfrage zu decken. Bis 2028 sollen zusätzlich zu den bereits geplanten 8-mal-20.000-l-Bioreaktoren für Bulk Drug Substances 8-mal-20.000-l-Bioreaktoren für Säugetierzellkultur in die Anlage integriert werden. „Die Sicherung ausreichender Kapazitäten zur Unterstützung der Marktnachfrage ist ein Eckpfeiler unserer Partners-for-Life-Strategie“, so Lars Petersen, President und CEO von Diosynth Biotechnologies. Diese zielt auf Kapazitätserweiterungen groß angelegter Produktionsstandorte in den USA und Europa ab. Durch Kojoxtm, dem firmeneigenen modularen Produktionsmodell, können in den USA und Europa identische Produktionsanlagen gebaut werden. Dadurch sollen Kunden die Arzneimittelherstellung unabhängig vom Standdort nahtlos integrieren können. Laut Fujifilm wird der Markt für Antikörperarzneimittel aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach konventionellen Antikörperarzneimitteln sowie der Ausweitung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten und neuartigen Antikörperarzneimitteln, die bispezifische Antikörper verwenden, bis 2030 voraussichtlich um 8 % pro Jahr wachsen. Die Anlage in Holly Springs wird durch North Carolinas Wirtschaftsinvestitionsausschuss gefördert. „Japanische Unternehmen bieten weiterhin gut bezahlte Arbeitsplätze und wirtschaftliche Chancen für Menschen in ganz North Carolina“, kommentiert Gouverneur Roy Cooper das Projekt, das im Laufe einer zwölfjährigen Bezuschussung seinem Bundesstaat 4,7 Mrd. Dollar einbringen soll. „North Carolina bietet weiterhin Vorteile, die sich besonders für das biotechnologische Herstellungsgeschäft von Fujifilm eignen, wie nachhaltige Energiequellen, Infrastruktur für zukünftiges Wachstum und einen starken Talentpool“, befindet Iida. Im Einklang mit dem Gesamtdesign und Bau der Anlage in Holly Springs soll die Investition Nachhaltigkeitsinitiativen umfassen, die zu Netto-Null-Betriebsabläufen beitragen. So soll der gesamte Energiebedarf für den Betrieb durch die Nutzung von erneuerbarem Deponiegas, Solaranlagen vor Ort und 125.000 MWh nachhaltiger Solarenergie aus einem virtuellen Strombezugsvertrag gedeckt werden.
Anlagenausbau in North Carolina

Fujifilm baut Zellkultur-CDMO-Anlage in den USA aus

Der japanische Konzern Fujifilm investiert 1,2 Mrd. US-Dollar in den Ausbau einer noch im Bau befindlichen Zellkultur-CDMO-Anlage seiner Pharmatochter Diosynth Biotechnologies in Holly Springs, North Carolina, USA.Weiterlesen...

12. Apr. 2024 | 14:40 Uhr
Axolabs will in Berlin eine cGMP-Anlage für Oligonukleotide errichten, Asahi Kasei Bioprocess stellt die Oligosyntheseausrüstung dafür bereit. Ziel der Kooperation ist es, die Entwicklung und Vermarktung von Therapien auf Oligonukleotidbasis zu beschleunigen. Die auf einer Fläche von 5.481 m2 entstehende Anlage soll Ende 2024 in Betrieb genommen werden. Sie ist für verschiedene Produktionsgrößen ausgelegt. Durch die Oligosyntheseausrüstung sollen alle vor- und nachgelagerten Produktionsschritte von der Synthese bis zur Konzentrierung abdeckt werden. „Unser gemeinsames technisches Know-how und unsere strategische Ausrichtung werden unser Engagement verstärken, die wachsenden Anforderungen im Bereich der Oligonukleotid-Therapeutika zu erfüllen“, so Chris Rombach, Senior Vice President of Sales and Marketing bei Asahi Kasei Bioprocess. Oligonukleotid-Therapien bieten einen Ansatz zur Modulation der Genexpression, des Spleißens und der Proteinproduktion. Durch die selektive Beeinflussung spezifischer molekularer Prozesse können diese Therapien ein breites Spektrum von Krankheiten, beispielsweise genetische Störungen, Krebs und bestimmte Virusinfektionen, auf genetischer Ebene behandeln. Fortschritte in der Nukleinsäurechemie und Zellbiologie haben in der jüngsten Vergangenheit dazu beigetragen, das Design und die Optimierung von Oligonukleotid-Therapien sowie deren Anwendungen zu verfeinern. Derzeit sind insgesamt 25 Oligonukleotid-Therapeutika von den Zulassungsbehörden weltweit genehmigt, weitere befinden sich in präklinischen und klinischen Studien.
Kooperation mit Asahi Kasei Bioprocess in Berlin

Axolabs errichtet cGMP-Anlage für Oligonukleotid-Therapeutika

Axolabs will in Berlin eine cGMP-Anlage für Oligonukleotide errichten, Asahi Kasei Bioprocess stellt die Oligosyntheseausrüstung dafür bereit. Ziel der Kooperation ist es, die Entwicklung von Therapien auf Oligonukleotidbasis zu beschleunigen.Weiterlesen...

08. Apr. 2024 | 14:30 Uhr
Der kanadische Pharmakonzern Apotex übernimmt Searchlight Pharma, ein kanadisches Unternehmen für Spezial- und Markenpharmazeutika, das zu einer Abteilung des Käufers werden und ihm fortan als Expansions-Plattform für ganz Amerika dienen soll. Apotex will durch die Akquise seine Position im Bereich der generischen und biosimilaren Pharmazeutika stärken. Zudem dient sie der „Expansion in den hochwertigen, innovativen Markenpharmazeutika-Sektor“, so Allan Oberman, CEO von Apotex. Der Kauf ergänzt das Portfolio um über 60 Produkte, eine vollständige Markenpharmazeutika-Plattform und Netzwerke zur Geschäftsentwicklung in Kanada und anderen Ländern. Laut eigener Aussage will Apotex zum bevorzugten Partner für Arzneimittel-Lizenzierung und -Erwerb auf dem amerikanischen Kontinent werden. Oberman sieht in Searchlight Pharma eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen Kanadas mit fundiertem institutionellem Wissen über eine Reihe in- und ausländischer Märkte. Dessen CEO Mark Nawacki freut sich gar auf die „Schaffung eines kanadischen Pharma-Champions“, der weltweit agiert. Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 erfolgen. Danach wird der Hauptsitz von Searchlight in Montreal bleiben, Apotex wird seine Operationen in die Provinz Quebec ausweiten.
„Schaffung eines kanadischen Pharma-Champions“

Apotex übernimmt Searchlight Pharma

Der kanadische Pharmakonzern Apotex übernimmt Searchlight Pharma, ein kanadisches Unternehmen für Spezial- und Markenpharmazeutika, das zu einer Abteilung des Käufers werden und ihm fortan als Expansions-Plattform für ganz Amerika dienen soll.Weiterlesen...

08. Apr. 2024 | 07:55 Uhr
Mensch in Schutzkleidung mit Gerät in der Hand
mRNA-Wirkstoff gegen akutes Lungenversagen

Pantherna und Wacker entwickeln zusammen Biopharmazeutika

Im mRNA-Kompetenzzentrum in Halle will Wacker zukünftig einen Wirkstoff gegen akutes Lungenversagen des Biotech-Unternehmens Pantherna produzieren. Der Konzern plant, den gesamten Herstellungsprozess vom Ausgangsstoff zum abgefüllten Produkt abzudecken.Weiterlesen...

05. Mär. 2024 | 09:39 Uhr
Arbeit an Solardach mit Werkzeug
Dachfläche als Ressource

Wie Pharmaunternehmen ihre Dächer für Solaranlagen nutzen

Pharmaunternehmen, die ihren Betrieb umweltfreundlicher gestalten möchten, werden darin oft durch ihren hohen Strombedarf gebremst. Dabei verfügen sie über eine Ressource, die meist ungenutzt bleibt: Dachfläche für Photovoltaikanlagen.Weiterlesen...