Bis 2030 Investition in Arzneimittelherstellung, Forschung und Entwicklung
Astrazeneca will 15 Milliarden US-Dollar in China investieren
Astrazeneca plant, bis 2030 rund 15 Mrd. US-Dollar in China zu investieren. Damit will das britische Pharmaunternehmen Forschung, Entwicklung und Produktion unter anderem von Zelltherapien und Radiokonjugaten ausbauen.
Die Produktionsstätte im chinesischen Wuxi.
Astrazeneca
Mit der
Investition bis 2030 plant Astrazeneca, seine Kompetenzen in den Bereichen
Zelltherapie und Radiokonjugate zu verbessern, unter anderem für die Behandlung
von Patienten mit Krebs, hämatologischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen.
Die 15 Mrd. US-Dollar will das britische Pharmaunternehmen über die gesamte
Wertschöpfungskette, von der Wirkstoffforschung und klinischen Entwicklung bis
hin zur Produktion aufwenden. Dabei baut es auch auf Partnerschaften mit Biotech-Unternehmen
wie Abelzeta, CSPC, Harbour Biomed, Jacobio und Syneron Bio.
Seine
bestehenden Produktionsstätten in China in Wuxi, Taizhou, Qingdao und Peking plant
das britische Pharmaunternehmen, auszubauen und zusätzlich neue Standorte zu errichten,
die noch bekannt gegeben werden. Es geht davon aus, die Zahl der Mitarbeitenden
in China auf über 20.000 zu erhöhen und Tausende zusätzlicher Arbeitsplätze im
gesamten Gesundheitswesen zu schaffen.
Die Investition soll die Zusammenarbeit zwischen China
und Großbritannien im Gesundheitsbereich stärken und dem Ökosystem der
Biowissenschaften beider Länder zugutekommen. Aufbauend auf der Zusammenarbeit
mit den Universitäten Cambridge und Peking hat das britische Pharmaunternehmen vor,
mit weiteren Forschungs- und Finanzinstituten zusammenzuarbeiten, darunter die
Universität Oxford, die Universität Glasgow, das King's College London und HSBC.