Zusätzliche Prozessentwicklungskapazitäten
Fujifilm Biotechnologies baut Biopharmaproduktion in UK aus
Fujifilm Biotechnologies hat an seinem bestehenden Standort im britischen Teesside eine neue CDMO-Anlage für Biopharmazeutika eröffnet. Diese verfügt über eine Gesamtkapazität von bis zu 19.000 l für die Produktion von Antikörpern in kleinem und mittlerem Maßstab.
Das Downstream-Verarbeitungssystem in der neuen Produktionsanlage bietet ein All-in-One-Gerätedesign für den Betrieb aller Downstream-Einheitsoperationen in verschiedenen Maßstäben.
Fujifilm Biotechnologies
Der erweiterte Produktionsstandort in Teesside umfasst
Einweg-Bioreaktoren mit einem Fassungsvermögen von 2.000 l und 5.000 l und
einer Gesamtkapazität von bis zu 19.000 l, um Antikörper in kleinem und
mittlerem Maßstab zu produzieren. Bei Bedarf kann Fujifilm Biotechnologies
diese flexibel erweitern, um Kundenprogramme zu unterstützen. Die mehr als 10.000
m2 große Produktionsstätte will der Lohnhersteller in der ersten Hälfte des
Jahres 2026 in Betrieb nehmen.
Parallel dazu eröffnet er ein Bioprocess Innovation
Centre UK: Ein Labor für Hochdurchsatz- und kontinuierliche
Prozessentwicklungskapazitäten, das als globales Kompetenzzentrum für biologische
Produktion und Prozessentwicklung fungieren soll. Die etwas mehr als 9.400 m2
große Anlage verdoppelt die bestehende Laborfläche des Campus und ergänzt die
erweiterten Produktionskapazitäten des Standorts gemäß Good-Manufacturing-Practice-Standards
(GMP).
Von diesen Investitionen
erhofft sich der Lohnhersteller, die Flexibilität seiner Lieferkette im
globalen Produktionsnetzwerk zu verbessern und seine Kapazitäten zum Entwickeln
und Herstellen komplexer Medikamente für biopharmazeutische Unternehmen zu erweitern.
Durch eine globale Initiative zum Harmonisieren von Technologie, Ausrüstung,
Systemen und Prozessen des Lohnherstellers für seine biologische Fertigung, sollen
die Aktivitäten in Großbritannien eng mit der biologischen Fertigungsanlage des
Unternehmens im japanischen Toyama abgestimmt sein. Das soll einen schnellen
und nahtlosen Technologietransfer ermöglichen.