Merck-Logo vor der Firmenzentrale in Darmstadt

Merck will ein erstes asiatisch-pazifisches Herstellungszentrum für Mobius Single-Use-Produkte in Wuxi, China, bauen. (Bild: Merck)

Das Unternehmen aus Darmstadt hat dazu eine Vereinbarung mit dem Verwaltungsausschuss der Wuxi National High-Tech Industrial Development Zone unterzeichnet. Gegenstand der Vereinbarung ist die umfangreiche Erweiterung der Kapazitäten des Werks in China, Mercks erste asiatisch-pazifische Produktionsstätte für Mobius Single-Use-Produkte.

Merck plant, über einen Zeitraum von sechs Jahren rund 100 Mio. Euro in den Ausbau des bestehenden Produktionsstandorts in Wuxi zu investieren. Dadurch sollen die Kapazitäten für die Herstellung sogenannter Single-Use Assemblies – Baugruppen für den Einmalgebrauch in der biopharmazeutischen Herstellung – sowie für das kundenspezifische Design dieser Produkte deutlich erhöht werden. Im Zuge der Erweiterung will Merck seine geografische Präsenz vergrößern und seine Lieferkette in China und der Region Asien-Pazifik stärken.

Starkes Wachstum im Biopharma-Markt erwartet

Durch die Investition sollen rund 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Inbetriebnahme der neuen Kapazitäten ist bis zum Jahr 2024 geplant. Dieses Investitionsvorhaben steht im Einklang mit dem Plan des Unternehmens, seine Investitionen von 2021 bis 2025 gegenüber dem Zeitraum 2016 bis 2020 um insgesamt mehr als 50 % zu steigern. Über 70 %  dieser Investitionen sollen in die sogenannten „Big 3“ des Unternehmens fließen, zu denen die Geschäftseinheit Process Solutions sowie die neu geschaffene Geschäftseinheit Life Science Services zählt.

„Wir erwarten in den kommenden fünf Jahren ein starkes Wachstum des Bioprocessing-Markts, mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten im mittleren Zehnerbereich in Asien und über 20 % in China. Angetrieben wird diese Entwicklung von der steigenden Nachfrage nach Single-Use-Produkten für die hochmoderne biopharmazeutische Herstellung, etwa von monoklonalen Antikörpern, Impfstoffen oder neuen Therapien“, sagte Marc Jaffre, Leiter des Life-Science-Geschäfts in China. „Diese strategische Investition wird Innovationen in der chinesischen Biotechbranche vorantreiben.“

„Seit mehr als zwei Jahrzehnten bedient der Unternehmensbereich Life Science von Merck mit Unterstützung der chinesischen Regierung und der Verwaltung von Wuxi Kunden aus akademischen Einrichtungen sowie Biopharma- und Diagnostikahersteller“, sagte Matthias Heinzel, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science. „Mit der heutigen Vereinbarung bekräftigt Merck sein fortwährendes Engagement für unsere Kunden in China und der schnell wachsenden Region Asien-Pazifik. Die Erweiterung unserer lokalen Kapazitäten in Wuxi für die Produktion von Mobius Single-Use-Baugruppen ist eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung der laufenden Entwicklung und Herstellung von Covid-19-Impfstoffen und -Therapeutika sowie anderer lebensrettender und lebensverbessernder Therapien. Gemeinsam mit unseren Partnern bewirken wir Entscheidendes für Leben und Gesundheit durch Wissenschaft.“

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64293 Darmstadt
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