Investition in globales Kühlketten-Netzwerk
UPS erweitert temperaturgeführte Fracht-Umschlagstationen
UPS investiert 48 Mio. Euro, um 27 temperaturgeführte Fracht-Umschlagstationen weltweit neu zu bauen. Die Anlagen sind speziell auf das kurzfristige Lagern zwischen Luft- und Bodentransporten unter strikter Einhaltung definierter Temperaturbereiche ausgelegt.
Die Nachfrage nach Medikamenten, die präzise kontrollierte Bedingungen von 2 bis 8 °C, 15 bis 25 °C oder Tiefkühlung erfordern, steigt.
UPS
Mit dem
Erweitern seines globalen Kühlkettennetzwerks hat UPS vor, die
Liefergeschwindigkeit, Transparenz und das lückenlose Überwachen für
temperaturempfindliche Medikamente und hochentwickelte Therapien zu verbessern.
Die neuen Kapazitäten befinden sich in strategisch wichtigen Märkten in
Amerika, Europa und Asien.
Die Fracht-Umschlagstationen
ermöglichen einen reibungslosen Wechsel zwischen den verschiedenen
Transportmodi. Alle Standorte sind nach dem IATA CEIV Pharma-Standard
zertifiziert, dem branchenweit anerkannten Maßstab für die pharmazeutische
Handhabung und Qualitätssicherung. Das Logistikunternehmen verfügt über einen
24/7/365 Control Tower, mit dem er alle Sendungen proaktiv überwacht, Risiken
frühzeitig identifiziert und sofort intervenieren kann, um den Transport
sensibler Fracht zu sichern.
Durch
Therapeutika wie Zell- und Gentherapien, mRNA-Plattformen und GLP-1-Injektionen werden die Lieferketten im Gesundheitswesen immer komplexer und
risikosensibler. Temperaturabweichungen gehören dabei zu den größten Gefahren:
Fehler in der Kühlkette kosten die Branche jährlich schätzungsweise bis zu 35 Mrd.
US-Dollar. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind sie zudem für bis
zu 50 % des weltweiten Impfstoffausschusses verantwortlich.