Wer macht die meisten Umsätze mit Körperpflege und Parfüm?

Das sind die größten Kosmetikhersteller der Welt

Gerade die Plattformen Instagram und Tiktok haben den Konsum von Körperpflegeprodukten in den letzten Jahren in die Höhe schießen lassen. Welchen Unternehmen das besonders zugutekam, zeigt unsere Liste der zehn größten Kosmetikhersteller nach Umsatz.

Kosmetik- und Pflegeprodukte
Verbraucher können bei Kosmetik- und Pflegeprodukten aus einer schier endlose Zahl an Produkten wählen.

Allein in Deutschland wurden auf dem Kosmetik- und Körperpflegemarkt laut dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) 2025 knapp über 18 Mrd. Euro umgesetzt. Kein Wunder also, dass sich viele Unternehmen um eine führende Stellung auf diesem Markt reißen – unsere Liste zeigt Ihnen die zehn nach Umsatz größten Hersteller weltweit. Während sich manche Unternehmen auf den Kosmetikbereich spezialisiert haben, stellen Körperpflege-Produkte bei anderen nur einen Bereich unter vielen anderen Aktivitäten dar. Die Rangliste berücksichtigt dabei nur die Umsätze in den jeweils relevanten Bereichen nach den Ergebnissen des Geschäftsjahrs 2025. Darum sind Konzerne wie Chanel oder Puig nicht Teil der Liste, weil diese Ihre Umsätze nicht nach Sparte aufteilen und somit unklar ist, welchen Teil des Gesamtumsatzes sie mit Kosmetik- und Körperpflege machen.

Die zehn größten Kosmetikhersteller der Welt:

Mit Schönheitspflegemitteln hat der Handel in Deutschland 2025 Angaben des IKW zufolge 28,87 Mrd. Euro gemacht, ein Plus von 5,5 % verglichen mit 2024. Haar- und Gesichtspflege tragen dazu in etwa gleichen Teilen bei, aber die Gesichtspflege erzielte verglichen mit dem Vorjahr ein Umsatzplus von 11,1 %, während es bei der Haarpflege nur 8,1 % waren. Die gesamte Branche wächst seit 2020 jährlich im Schnitt um 4,4 %.  In Deutschland sind über 1.000 kleine und mittelständische Unternehmen und etwa 60 Großunternehmen in der Kosmetikbranche aktiv. Kosmetika werden am häufigsten im Drogeriefachhandel gekauft (53 %), gefolgt vom Fachhandel (18 %). Die größten Zuwächse verzeichnet der E-Commerce, der um 22,5 % wächst und mittlerweile 7 % des Gesamtmarktes ausmacht. 

Während der Inlandsmarkt in Deutschland wächst, entwickelt sich der Export rückläufig: Das Auslandsgeschäft sinkt um 2,1 % auf 11,8 Mrd. Euro. Kosmetika verloren dort 1,9 %. Neben hohen Energie- und Personalkosten, welche die Handlungsspielräume am Standort Deutschland einengen, wirkt sich zunehmend auch die geopolitische Lage negativ auf die internationalen Absatzmärkte aus. Das bestätigt auch die vom IKW beauftragte Roland-Berger-Studie. Zudem zeigt sie, dass 90 % der befragten Unternehmen Bürokratie als zentrale Belastung sehen. 75 % halten den Standort Deutschland für wenig attraktiv.