Automatisierte chemische Synthese
Merck und Chemlex wollen an KI-gestützter Forschung arbeiten
Der Darmstädter Konzern Merck will künftig mit dem in Singapur ansässigen Unternehmen Chemlex zusammenarbeiten. Ziel ist es, Arbeitsabläufe in der frühen Forschung sowie in Entwicklungsbereichen mittels KI und Automatisierung schneller und reproduzierbarer zu gestalten.
Die Absichtserklärung bildet den Rahmen für weitere Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit.
Chemlex
Die
Absichtserklärung spiegelt das gemeinsame Engagement wider, Entdeckungen in den
Bereichen Biowissenschaften und Elektronik voranzutreiben. Indem der Konzern
Merck sein wissenschaftliches Know-how mit der automatisierten Chemieplattform
und den Datenerstellungskapazitäten von Chemlex kombiniert.
Die geplante
Kooperation umfasst Themen wie automatisierte Synthese, Reaktionsoptimierung,
Hochdurchsatz-Experimente und die Integration chemischer Plattformen. Zu Beginn
wollen die Partner Programme mit hohem Potenzial identifizieren und mögliche
nächste Schritte für weitere Projekte festlegen. Die Absichtserklärung bildet
den Rahmen für weitere Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit.
Nach Angaben des Darmstädter Konzerns soll die
Zusammenarbeit den Einsatz von KI und Automation in Forschungsabläufen
erweitern, sodass die Digitalisierung der F&E-Aktivitäten vorangetrieben wird.
Die rund um die Uhr arbeitende Syntheseplattform mit KI-gestütztem
Rückkopplungsmechanismus des in Singapur ansässigen Unternehmens ermöglicht neue
Effizienzansätze, die durch die Kooperation in unterschiedlichen
Anwendungsszenarien weiter erprobt werden können.