Behandeln von Patienten mit pulmonaler Hypertonie
GSK erwirbt 35Pharma für 950 Millionen US-Dollar
GSK hat vor, 100 % der Anteile des kanadischen Biopharma-Unternehmens 35Pharma für 950 Mio. US-Dollar zu kaufen. Die Übernahme umfasst unter anderem ein Präparat, das Potenzial zum Behandeln von Herz-Lungen-Erkrankungen hat.
Diese Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen, einschließlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden.
GSK
GSK hat eine
Vereinbarung zur Übernahme von 35Pharma unterzeichnet. Das kanadische Biopharma-Unternehmen
hat sich auf proteinbasierte Therapeutika spezialisiert. Zur Pipeline gehört
das Prüfpräparat HS235, welches das Potenzial hat, Menschen mit pulmonaler
Hypertonie (PH) zu behandeln. PH zeigt sich durch hohen Blutdruck in der Lunge,
was Atemnot, Müdigkeit und Brustschmerzen hervorruft. Die Erkrankung kann zu
Herzinsuffizienz führen.
HS235 hat die Phase-I-Studien mit gesunden Probanden abgeschlossen und wird in Kürze weitere
Studien zur pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) und zur pulmonalen
Hypertonie aufgrund von Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion
(PH-HFpEF) beginnen. Durch das potenzielle Senken des Blutungsrisikos könnte das
Präparat eine zentrale Einschränkung der aktuellen PH-Therapie beheben.
Der zugrunde liegende Wirkmechanismus von HS235 bietet
das Potenzial für umfassende metabolische Vorteile, darunter fettselektive
Gewichtsabnahme, Erhalt der Muskelmasse und verbesserte Insulinsensitivität.
Dies wird durch positive Veränderungen der Entzündungsreaktion und der
Adipokine (Fetthormone) gestützt, die in frühen klinischen Studien beobachtet
wurden. Angesichts der hohen Prävalenz von Adipositas und Insulinresistenz in
der PH-Population könnten diese Eigenschaften einen zusätzlichen klinischen und
kommerziellen Nutzen bieten.