Impfung in Europa

Der Impfstoff von Novavax könnte auch in Europa zum Einsatz kommen. (Bild: European Union)

| von Jona Göbelbecker

Der Novavax-Impfstoffkandidat NVX-CoV2373 basiert anders als etwa mRNA-Impfstoffe auf schon fertigen Spike-Proteinen und wird derzeit von verschiedenen Gesundheitsbehörden weltweit zur Zulassung geprüft. Phase-III-Studien ergaben für den Impfstoff laut Unternehmensangaben eine Schutzwirkung von 96,4 % gegenüber dem ursprünglichen Covid-19-Stamm und 86,3 % gegen die „englische Variante“ B.1.1.7. Mit einer Zulassung des Vakzins in den USA wird schon für Mai gerechnet.

Der von Siegfried abgefüllte Impfstoff ist für den Vertrieb außerhalb der USA bestimmt. Als Teil der Dienstleistungen soll das Unternehmen auch spezielle Lagerkapazitäten für die Impfstoffprodukte am Standort Hameln zur Verfügung stellen. Die EU ist derzeit noch in Verhandlung mit Novavax über eine Lieferung des Impfstoffs, erste Gespräche im Dezember 2020 sahen eine Lieferung von 100 Mio. Dosen sowie die Option auf weitere 100 Mio. vor.

Der Herstellungs- und Liefervertrag zwischen Novavax und Siegfried hat eine anfängliche Laufzeit bis Ende 2021 mit Option auf Verlängerung. "Wir sind stolz darauf, durch die Zusammenarbeit mit Novavax unseren Beitrag im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie erhöhen zu können", sagte Siegfried-CEO Dr. Wolfgang Wienand. Sein Unternehmen übernimmt in Hameln auch die Abfüllung des Impfstoffs von Biontech-Pfizer. Der Start der Produktion ist hier ebenfalls für den Sommer geplant.

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