Biontech-Impfstoff

Einzelheiten zu den Standorten finden Sie in der Bildergalerie unter der Karte.



Wo? Wer? Wann? Wieviel? Die einzelnen Standorte der Impfstoff-Unternehmen und ihrer Auftragshersteller in Deutschland:

Wenn auch die ausstehenden Pläne aufgehen, könnten bald fünf verschiedene Vakzine gegen das Corona-Virus hierzulande produziert werden: diejenigen von Biontech-Pfizer, Curevac, Astra Zeneca, Novavax und möglicherweise der russische Impfstoff "Sputnik V". Auch Johnson & Johnson plant die Impfstoff-Produktion hierzulande.

Nach neuen Plänen der Bundesregierung sollen die Impfstoff-Produktionskapazitäten im Inland auch für die Zukunft deutlich ausgeweitet werden. Ab 2022 soll „eine sichere Versorgung Deutschlands über eigene Produktionskapazitäten gewährleistet" sein, erklärte Christoph Krupp, der Impfstoffbeauftragte der Regierung, gegenüber der Funke-Mediengruppe. Dafür soll eine „Taskforce“ bis Mai 2021 ein Konzept erstellen.

Das Ziel der Regierung ist es, die Impfstoff-Produktion deutlich auszubauen und langfristig zu sichern. Dabei setzt man vor allem auf die deutschen Hersteller wie Biontech und Curevac und deren neuartige Technologien wie mRNA-Impfstoffe. "Aber auch Johnson & Johnson und Astrazeneca wollen in Deutschland produzieren", sagte Krupp. Das zeigt auch die aktuelle Produktionskarte der Pharma&Food. "Wir brauchen ein Netzwerk von Unternehmen, die die verschiedenen Produktionsschritte machen", erklärt der Impfstoff-Beauftragte. Neben den Impfstoffen selbst, will die Taskforce auch die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick nehmen, etwa auch die Ausrüstung, sowie die Abfüllung und Logistik. Noch im Laufe des März will der Impfstoff-Beauftragte zudem ein Risikomanagement einführen, mit dem sich mögliche Gefährdungen für die Impfstoff-Produktion und -Versorgung früh erkennen lassen und gegengesteuert werden kann.

In drei Monaten zum Impfstoff für alle

Auch ganz Europa ist im Blick der Bundesregierung: Die EU soll in der Lage sein, im Fall einer Pandemie innerhalb eines Vierteljahres Wirkstoff für die gesamte europäische Bevölkerung herzustellen. "Das wären 500 Millionen Impfdosen. Dazu sollte Deutschland einen kraftvollen Beitrag leisten", erläutert Krupp.

Zuletzt waren neue Corona-Impfstoff-Projekte auch in Italien (für den russischen Impfstoff Sputnik V) und Österreich (Novartis für Curevac) bekannt geworden.

Kostenlose Registrierung

Der Eintrag "freemium_overlay_form_pf" existiert leider nicht.

*) Pflichtfeld

Sie sind bereits registriert?