Curevac-Produktion

Der Impfstoff-Kandidat kann nur noch auf eine geringe Nachfrage hoffen. (Bild: Curevac)

Als Grund für die Entscheidung gab Curevac die „geringere kurzfristige Spitzennachfrage nach Impfstoffen im Anschluss an die erste Welle der Pandemie-Impfanstrengungen“ an. Dies habe, gerade auch angesichts der breiten Verfügbarkeit anderer mRNA-Impfstoffe, Auswirkungen auf die Nachfrage nach CVnCoV, dem Covid-19-Impfstoffkandidaten des Unternehmens der ersten Generation. Dieser hatte in Studien mit einer Wirksamkeit von unter 50 % gegen Erkrankungen jeglichen Schweregrades deutlich schwächer abgeschnitten als bereits verfügbare Impfstoffe. Die Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA steht hier noch aus.

Gemeinsam mit dem Pharmakonzern GSK entwickelt Curevac aber bereits einen Covid-19-Impfstoff der zweiten Generation, CV2CoV. Die jetzige Entscheidung zur Kapazitätsanpassung bedinge hier jedoch „keine Einschränkung der Verfügbarkeit von klinischem Material“, betonte das Unternehmen.

Curevac hatte den Aufbau seines Produktionsnetzwerks erstmals im November 2020 angekündigt. Seither wurden mehrere Produktionsvereinbarungen mit Lohnhersteller-Partnern (Contract Development and Manufacturing Organizations, CDMO) für die zentralen Herstellungsschritte des Impfstoffkandidaten geschlossen. Die Vereinbarungen mit Wacker und Celonic wurden nun „innerhalb der vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen aufgehoben“, teilte das Unternehmen mit. Finanzielle Details haben die Beteiligten nicht offengelegt.

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