Kombination aus Fluidik-Expertise und nachhaltiger Zellkulturtechnik

Bürkert und GEB wollen personalisierte Medizin bezahlbar machen

Bürkert Fluid Control Systems und Green Elephant Biotech kombinieren Fluidik-Expertise mit nachhaltiger Zellkulturtechnik. Dadurch wollen die Partner personalisierte Medizin erschwinglicher machen und Laborprodukte aus pflanzenbasiertem Kunststoff fördern.

Bürkert Fluid Control Systems und Green Elephant Biotech kombinieren Fluidik-Expertise mit nachhaltiger Zellkulturtechnik. Dadurch wollen die Partner personalisierte Medizin erschwinglicher machen und Laborprodukte aus pflanzenbasiertem Kunststoff fördern.
Die Kooperation profitiert unter anderem von der regionalen Nähe.

Das Start-up Green Elephant Biotech stellt nachhaltige Zellkulturtechnik für den Life-Sciences-Bereich her. Bürkert Fluid Control Systems wiederum bringt in die Partnerschaft langjähriges Know-how im Planen und Entwickeln automatisierter Fluidiklösungen ein. Außerdem profitiert die Kooperation von der regionalen Nähe. 

Bürkert ist attraktiv für uns als Technologiepartner, weil wir mit der Zusammenarbeit die Lücken in der Gerätentwicklung, Fluidsteuerung, Regelungstechnik und auch die ganze Systemintegration schließen.“

Felix Wollenhaupt, Mitgründer und Geschäftsführer des Start-ups

Warum personalisierte Medizin teuer ist

Personalisierte Medizin kann Leben retten, ist meist jedoch sehr teuer. Das liegt daran, dass die Produkte in individuellen Losgrößen hergestellt werden, dennoch einen ähnlich hohen Aufwand in Dokumentation und Qualitätssicherung nach sich ziehen wie eine Serienfertigung. Gerade die Lohnkosten führen hier zu den hohen Produktkosten, die teilweise im sechs- bis siebenstelligen Eurobereich liegen.

Durch Automatisierung kann das Zellkultursystem des Start-ups Personalkosten einsparen und personalisierte Medizin nachhaltig und effizient herstellen. Sie kommt dadurch in einen Preisrahmen, der von Krankenkassen übernommen werden kann.

Ähnliches gilt für die Produkte aus pflanzenbasiertem Kunststoff (PLA) des Start-ups. Herkömmliches Laborverbrauchsmaterial wie Petrischalen, Pipettenspitzen oder Reaktionsgefäße setzt in der Regel auf Polystyrol, ein Kunststoff, der nicht biologisch abbaubar ist. Hier können die PLA-Alternativen einen wichtigen Einfluss auf nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen nehmen.