Contract Research Services für Biotech- und Biopharma-Kunden
Wacker erweitert Dienstleistungen für nukleinsäurebasierte Arzneimittel
Wacker baut sein Angebot für Biotech- und Biopharma-Kunden mit Contract Research Services für nukleinsäurebasierte Arzneimittel aus. Damit will der Konzern die CDMO-Dienstleistungen seiner Biotech-Sparte ergänzen.
ie Forschungsdienstleistung übernimmt ein Wissenschaftlerteam im Biotechnology Center in München.
Wacker
Die Auftragsforschung
(Contract Research Services, CRS) übernimmt ein Team von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern im Biotechnology Center von Wacker, das 2025 auf dem Campus
der Konzernforschung in München eröffnet wurde. Das Team unterstützt Kunden beim
Herstellen kleiner Mengen von Plasmid-DNA (pDNA), RNA (Ribonukleinsäure) und
Lipidnanopartikeln (LNP) in Forschungsqualität für präklinische In-vitro- und
In-vivo-Studien, mit einem klaren Weg für die spätere Skalierung auf die
GMP-konforme klinische Versorgung.
Neben der Produktion
von pDNA, RNA und LNP-Formulierungen hat das CRS-Team vor, Dienstleistungen im
Bereich Konstruktdesign anzubieten, darunter das Design von Plasmid- und
RNA-Konstrukten sowie RNA-Engineering und -Optimierung über bewährte Partner
(UTR-, Poly(A)- und Cap-Optimierung). Die Wissenschaftler führen zudem das
Screenen von Lipidbibliotheken und das Formulieren von LNP durch und bieten
funktionelle Assays sowie analytische Dienstleistungen an. Der Konzern will
seine Auftragsforschung noch erweitern. Im nächsten Schritt sollen über das
Angebot für nukleinsäurebasierte Impfstoffe und Therapeutika hinaus auch
proteinbasierte CRS folgen.