Herstellung von mehr als 335 Einzelprodukten
GSK vertieft Partnerschaft mit Lohnhersteller Bora
Bora Pharmaceuticals und der britische Pharmakonzern GSK erneuern ihre globale Manufacturing-Partnerschaft. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, hat ein Volumen von 250 Mio. US-Dollar und verlängert die Zusammenarbeit bis 2030.
KI-generiert mit ChatGPT / OpenAI
Im Rahmen der Kooperation erbringt Bora für GSK End-to-End-Manufacturing-Leistungen für mehr als 20 kommerzielle Produktlinien und über 335 Einzelprodukte. Die genannten Indikationen reichen von HIV, Malaria und Pneumonie über parasitische Infektionen bis zu Depression, Migräne und dermatologischen Erkrankungen wie Akne, Ekzeme und Psoriasis.
Operativ liegt der Schwerpunkt der Produktion laut Bora auf dem Standort Mississauga,Ontario, den Bora 2020 von GSK übernommen hatte. GSK sei zugleich der größte Pharmapartner am Standort. Zusätzlich sieht die Vereinbarung vor, dass GSK weitere Bora-Standorte nutzen kann – ausdrücklich genannt wird Boras neuester Oral-Solid-Dose-Standort in Maple Grove, Minnesota.
Bora hebt hervor, der Standort Mississauga habe seit 2020 seine technischen Fähigkeiten und den Kundenstamm ausgebaut: Durch Investitionen in flexible Fertigungstechnologien unterstütze das Werk inzwischen 32 Kunden, habe 61 Produkte vorangebracht und mehr als 400 Projekt- und Development-Batches abgewickelt. Nach Angaben der Bora-CDMO-Sparte umfasst das Werk in Mississauga 170.000 sq ft (rund 15.800 m²) und ist auf flexible cGMP-Auftragsfertigung ausgelegt. Ausgestattet ist die Anlage mit 18 konfigurierbaren Manufacturing-Modulen sowie Primär- und Sekundärverpackung unter anderem für Tabletten, Kapseln, Nasalsprays und Semi-Solids.
Parallel baut Bora seine Nordamerika-Präsenz weiter aus: Für Maple Grove kündigte das Unternehmen 2025 ein mehrjähriges Ausbauprogramm an. Zudem vereinbarte Bora 2024 den Erwerb einer sterilen Produktionsstätte im Raum Baltimore-Camden, Maryland, um das Portfolio um aseptische Fill/Finish-Services zu erweitern.