Gebäude

Das Projekt ist die bislang größte Investition in der 50-jährigen Geschichte des Standorts Molsheim. (Bild: Merck)

Zum Single-Use-Portfolio, das unter der Marke Mobius vertrieben wird, gehören beispielsweise Bioreaktoren sowie Misch- und Abfülllösungen. Diese kommen beispielsweise für die Herstellung von Covid-19-Impfstoffen sowie anderenTherapien zum Einsatz. „In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Biopharma-Hersteller aufgrund der größeren Flexibilität, Kosten- und Zeitersparnis sowie des geringeren Kontaminationsrisikos auf Single-Use-Technologien umgestellt. Das hat zu einem zweistelligen Marktwachstum in diesem Segment geführt – ein Trend, der durch die Covid-19-Pandemie verstärkt wurde“, erklärte Matthias Heinzel, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science.

Reinräume, Verwaltung und Logistik

Das Projekt in Molsheim ist die bislang größte Investition in der 50-jährigen Geschichte des Standorts und soll bis Ende 2028 mehr als 800 Arbeitsplätze schaffen. Bis Ende 2024 sollen Reinräume mit einer Fläche von 3.500 m2, ein Verwaltungsgebäude sowie ein neues Logistiklager in Betrieb genommen werden. Im Jahr 2021 hat Merck bereits 25 Mio. Euro in eine Produktionseinheit für Single-Use-Verbrauchsmaterialien investiert. Molsheim ist der erste Standort in Europa, an dem das Unternehmen derartige Produkte herstellt. Weitere Produktionsstätten befinden sich in Danvers, Massachusetts, USA, und Wuxi, China.

„Merck hat sich zum Ziel gesetzt, Patienten in Europa und auf der ganzen Welt verlässlich Zugang zu Impfstoffen und lebensrettenden Therapien zu ermöglichen“, sagte Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck. „Diese Investition in Frankreich ist ein zentrales Element unserer Pläne zur Erweiterung unserer globalen Produktionskapazitäten und spiegelt unseren Anspruch wider, Kunden in aller Welt einen entscheidenden Mehrwert zu bieten,“ so Garijo weiter.

Weitere Investitionen geplant

„Frankreich ist von zentraler Bedeutung für unsere Strategie, langfristiges Wachstum zu erzielen und unsere globale Führungsposition im Bereich Life Science auszubauen“, sagte Life-Science-CEO Matthias Heinzel. Die Produktion von Single-Use-Verbrauchsmaterialien ist ein Teil von Process Solutions. Die Geschäftseinheit umfasst Produkte für die biopharmazeutische Industrie und ist gemeinsam mit der Geschäftseinheit Life Science Services einer der „Big 3“-Wachstumstreiber von Merck. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 seinen Konzernumsatz auf rund 25 Mrd. Euro zu steigern. Um sein Wachstumsziel zu erreichen, plant Merck, seine Investitionen von 2021 bis 2025 gegenüber dem Zeitraum 2016 bis 2020 deutlich zu erhöhen.

So will Merck in den kommenden fünf Jahren wird Merck weltweit Investitionsprogramme umsetzen. Schwerpunkte sind hierbei Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Irland, China und die USA. Im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Merck sind alle Expansionsprojekte mit klaren Vorgaben in Bezug auf Wasserverbrauch, Abfallmanagement und Energieeffizienz verknüpft, betont der Konzern. Sie sollen das Unternehmen unter anderem dabei unterstützen, bis 2040 klimaneutral zu sein.

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