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Merck investiert weiter in die mRNA-Technologie (Bild: Merck)

Zum Spezialgebiet von Exelead gehören unter anderem Lipidnanopartikel (LNP), die als Wirkstoffträger fungieren. Diese sogenannte Drug-Delivery-Technologie ist eine Schlüsselkomponente für mRNA-Therapeutika zur Bekämpfung von Covid-19 und anderen Erkrankungen.

Das Unternehmen verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in allen Phasen der Entwicklung von LNP-Formulierungen – von der präklinischen Entwicklung bis zur kommerziellen Auftragsherstellung inklusive „Fill & Finish“-Aktivitäten. Am Hauptsitz und Produktionsstandort von Exelead in Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana beschäftigt das Unternehmen mehr als 200 Mitarbeitende. Merck will dort nun den Ausbau der Kapazitäten vorantreiben.

Weitere Investitionen in mRNA geplant

„Neue Modalitäten, insbesondere mRNA, stellen eine äußerst attraktive Geschäftsmöglichkeit dar, da Pharma- und Biotechunternehmen zunehmend auf diese Technologie setzen – auch über Covid-19 hinaus“, erklärte Merck-Chefin Belén Garijo zur Übernahme.

Die Akquisition von Exelead sei ein weiterer Schritt auf dem Weg, Innovationen in der Geschäftseinheit Process Solutions mittels gezielter kleinerer bis mittlere Zukäufe zu beschleunigen, heißt es in der Mitteilung von Merck. Das Unternehmen zählt Process Solutions zu seinen drei Wachstumsmotoren. Anfang 2021 hatte Merck bereits die Übernahme des Hamburger Unternehmens Amptec, einem Auftragshersteller und -entwickler von mRNA, bekanntgegeben. Merck kündigte an, auch weiter in mRNA als Modalität investieren zu wollen. Der Abschluss der Transaktion mit Exelead wird noch im ersten Quartal 2022 erwartet.

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