Wettbewerbsfähigkeit für Division Crop Science

Bayer bündelt US-Glyphosatgeschäft in eigener Geschäftseinheit Ruveon

Der Bayer-Konzern bündelt das US-Glyphosatgeschäft in der eigenständigen Einheit Ruveon LLC. Ziel ist es dem Unternehmen zufolge, das Geschäft optimal auf die spezifischen Anforderungen des US-Marktes auszurichten.

Grüne Jungpflanzen stehen in langen Reihen auf einem landwirtschaftlichen Feld.
Der Bayer-Konzern bündelt sein US-Glyphosatgeschäft in einer eigenständigen Einheit unter dem Namen Ruveon.

Ruveon soll sich auf alle Aspekte des US-amerikanischen Glyphosatgeschäfts konzentrieren – von Preisgestaltung und Markteinführungsstrategien bis hin zu Produktion und Logistik. Damit verantwortet die Einheit künftig das Glyphosatgeschäft in den USA eigenständig. Das Unternehmen hat seinen Sitz in St. Louis, Missouri, und bleibt Teil des Bayer-Konzerns.

Die Bündelung des US-Glyphosatgeschäfts ist ein Schritt des im vergangenen Jahr vorgestellten Fünfjahresprogramms der Division Crop Science. Mit diesem Plan verfolgt der Bayer-Konzern das Ziel, die globale Wettbewerbsfähigkeit der Division zu sichern, sie auf nachhaltiges Wachstum und Profitabilität auszurichten sowie Innovationskraft und das operative Geschäft zu stärken. Als eigenständige Einheit könne Ruveon agiler handeln und damit den spezifischen Wettbewerbsdynamiken in dem durch Generika geprägten Markt besser begegnen, so Bayer. Die für das US-Glyphosatgeschäft zuständigen Produkt- und Vertriebsteams sind fortan Teil von Ruveon.

Chief Executive Officer von Ruveon ist Alfonso Alba Ordóñez. Er bringt mehr als 30 Jahre Führungserfahrung im Bayer-Konzern in der globalen Agrarindustrie mit – mit Stationen in Europa, Süd- und Nordamerika sowie China. Steve Knodle übernimmt die Rolle des Executive Vice President, Head of Commercial Business. Mit mehr als 28 Jahren Erfahrung in der nationalen und internationalen Agrarindustrie verantwortet er die kommerziellen Vertriebs- und Marketingteams von Ruveon für Glyphosat in den USA.

In Zusammenhang mit zehntausenden anhängiger Klagen im Streit um die Verträglichkeit von Glyphosat hatte der Konzern zuletzt einen Erfolg errungen. Der US-amerikanische Supreme Court hatte mit einer Grundsatzentscheidung einem großen Teil dieser Klagen die Grundlage entzogen.