Achema-Podiumsdiskussion 2018

Das Kongressprogramm – hier eine Podiumsdiskussion 2018 – soll enger mit der Ausstellung verzahnt werden. (Bild: Achema)

Neu im Kongress sind zudem fünf statt bisher drei Thementage. Tägliche Highlight-Sessions zu den jeweiligen Themen sollen dabei zusätzliche Akzente setzen. „Anwendung und Forschung gehen durch die engere thematische und räumliche Verzahnung von Ausstellung und Kongressprogramm bei der Achema2022 noch stärker Hand in Hand“, so Dr. Andreas Förster, Geschäftsführer der Dechema und damit Veranstalter der Messe.

Die geplanten Thementage im Einzelnen

Am Messe-Montag (22. August 2022) macht das Thema “Hydrogen Economy“ den Auftakt: Wasserstoff wird eine zentrale Rolle in der Transformation der Prozessindustrie, des Transportsektors und des Energiesystems hin zu einer künftigen Klimaneutralität spielen. Die Prozessindustrie ist bereits jetzt der Hauptnutzer von Wasserstoff. Wie sich in Zukunft weiteres Potenzial heben lässt, steht im Mittelpunkt des ersten Thementages.

Die Produktion ohne den Einsatz fossiler Rohstoffe ist ein wichtiges und ehrgeiziges Ziel, um Treibhausgasemissionen in der Prozessindustrie zu verringern. Die Idee einer fossilfreien Produktion ist zwar einfach, birgt aber viele unbeantwortete Fragen. Diesen geht der Thementag ,,Fossil Free Production‘‘ am Dienstag (23. August) nach.

Das Fokusthema der Achema „The Digital Lab“ greift der Thementag am Mittwoch (24. August) mit dem Schwerpunkt “Perspectives in Laboratory & Analytics“ auf: Im Labor laufen Daten aus allen Bereichen der Forschung und Produktion zusammen. Modular, automatisiert und voll vernetzt, ist das digitale Labor ein zentraler Bestandteil für die Prozessentwicklung und Qualitätssicherung. Die Highlight-Session und der Kongress sollen den Besuch auf der Achema zu diesem Thema ergänzen.

Das Dauerbrenner-Thema „Digitalisation in Process Industry“ findet sich zum einen in der neuen Ausstellungsgruppe „Digital Hub“ (Halle 12.1), aber auch als Schwerpunkt auf der Agenda des Kongressprogramms am Donnerstag (25. August): „Daten sind das neue Gold“ ist ein viel bemühter Satz. Aber wie lässt sich dieser Schatz heben? Wie lassen sich Daten in Geschäftsmodellen nutzen? Und wie lässt sich Datensicherheit garantieren?

Der letzte Kongresstag am Freitag (26. August) steht unter dem Themenfokus „Novel Bioprocesses and Technologies“: Neue Biopharmazeutika, biobasierte Feinchemikalien oder biotechnologisches Recycling – sie alle erfordern neue (Produktions-)Verfahren. Vor allem die Synthetische Biologie, automatisierte Labortechnologien, integrierte Bioprozesse, innovative Bioreaktorkonzepte, neuartige Downstream-Technologien und fortgeschrittene Modellierung treiben den Wandel voran. Die Achema 2022 will auch globaler Schauplatz dieser Entwicklungen sein.

Insgesamt 115 Sessions auf dem Kongress

Beim Achema-Kongress treffen sich Forscher, Entwickler und Anwender, um über die neusten technischen Entwicklungen und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Prozessindustrie zu diskutieren. Insgesamt wartet der Kongress im Rahmen der Achema 2022 mit mehr als 115 Sessions auf. In den fünf Highlight-Sessions diskutieren Vordenker, Anwender und Technologieanbieter, wo wir heute stehen und was die Prozessindustrie in der Zukunft erwartet. Während es in den Kongress-Sessions um anwendungsnahe Forschung und Entwicklung vom Proof-of-Concept bis an die Schwelle zum Markteintritt geht, legen die sogenannten Praxisforen in kurzen Präsentationen den Schwerpunkt auf aktuelle Fragestellungen aus der Produktion, Best Practices und Ready-to-use-Technologien – die Anwendung immer im Blick.

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