Impfstoff-Vial

Alternative für Impfskeptiker? Valneva hofft auf eine hohe Nachfrage für seinen klassischen Totimpfstoff. (Bild: Valneva)

Die beiden Unternehmen hatten im November 2021 bekanntgegeben, dass IDT den zu dieser Zeit noch nicht zugelassenen Covid-Impfstoff von Valneva produziert. Der Lohnhersteller hat unter anderem zu diesem Zweck seine Produktionsanlagen am Firmensitz Dessau für 100 Mio. Euro ausgebaut. Zur Beendigung des Vertrages zahlt Valneva rund 36,2 Mio. Euro an IDT, hinzu kommen von Valneva gezahlte und an IDT abgetretene Produktionsausrüstung im Wert von rund 4,5 Mio. Euro.

Die EU hatte zum Zeitpunkt der Vereinbarung zwischen Valneva und IDT bereits 60 Mio. Dosen des Impfstoffes vorbestellt. Nachdem sich das Zulassungsverfahren in die Länge zog, hatte die EU-Kommission diese Bestellung jedoch im Mai 2022 auf nur 1,25 Mio. Dosen zusammengestrichen. Erst seit Ende Juni ist der Valneva-Impfstoff auch in Europa zugelassen.

Valneva hat bekräftigt, seinen Covid-Impfstoff VLA2001 an diejenigen EU-Staaten auszuliefern, die ihn bestellt haben. Außerdem seien Bestände vorhanden, um auch weitere Bestellungen zu bedienen. Das Unternehmen steht darüber hinaus in Verhandlungen mit verschiedenen anderen Staaten und will in den kommenden sechs bis zwölf Monaten 8 bis 10 Mio. Dosen seines Impfstoffes aus verbleibenden Beständen auf den Markt zu bringen.

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