Merck Mitarbeiter beim Downstream-Process am US-Standort Jaffrey; Akquisition von Mirus Bio für 550 Millionen Euro

Der deutsche Pharmakonzern betreibt in den USA mehrere Produktionsstätten. (Bild: Merck)

Mirus Bio ist in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin ansässig und hat sich auf das Entwickeln und Vermarkten von Transfektionsreagenzien spezialisiert. Diese Reagenzien nutzen Anwender, um genetisches Material in Zellen zu übertragen, was für Zell- und Gentherapien notwendig ist.

„Neue Modalitäten wie Zell- und Gentherapien auf Basis von viralen Vektoren bergen großes Potenzial, das Leben von Patienten zu verbessern. Indem wir die führende Technologie von Mirus Bio mit der Expertise und dem Portfolio von Merck im Bereich Bioprocessing kombinieren, können wir Lösungen für nahezu jeden Schritt im Entwicklungs- und Herstellungsprozess von viralen Vektoren anbieten“, sagte Matthias Heinzel, Mitglied der Geschäftsleitung des deutschen Pharmakonzerns und CEO Life Science. Den Abschluss der Transaktion zur Übernahme des Life-Science-Unternehmens erwarten die Partner im dritten Quartal 2024.

Der Anteil von Biopharmazeutika wie Zell- und Gentherapien, Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten oder mRNA am globalen Pharmamarkt wächst seit einigen Jahren – und setzt dieses Wachstum in den nächsten Jahren voraussichtlich fort. Merck investiert mit einem geplanten Life-Science-Forschungszentrum in Darmstadt auch in die Entwicklung dieser Biopharmazeutika.

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